TOP Ö 1.8: Verlagerung Sportplatz Pastoratsstraße in Köln-Rondorf
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Beschluss: Kenntnis genommen

Beantwortung:

 

Mit Hinweis auf die Beauftragung eines Bodengutachtens sowie die inzwischen vorliegenden Ergebnisse bitten CDU-Fraktion und FDP-Fraktion um Beantwortung folgender Fragen:

 

1.   Liegt dem Sportamt das Bodengutachten vor bzw. ist es dem Sportamt bekannt?

2.   Werden die Anträge der FDP- und CDU-Fraktion zur Sportausschusssitzung vom 02.11.2010 wieder aufgegriffen, in denen es hieß, eine europaweite Ausschreibung zur Ermittlung eines geeigneten Investors durchzuführen bzw. die Möglichkeit zu prüfen, ob der Bau der Sportanlage auch durch investive Mittel der Sportverwaltung realisiert werden kann?

3.   Inwieweit ist die Planung der Verwaltung überhaupt fortgeschritten?

 

Aus Sicht der Sportverwaltung wird hierzu wie folgt Stellung genommen:

 

Zu 1.    Das Bodengutachten wurde dem Sportamt vom Stadtplanungsamt, Abteilung Umweltprüfung, per E-Mail zur Verfügung gestellt. Gemäß Bewertung der archäologischen Bodendenkmalpflege ist die archäologische Situation nördlich der Westerwaldstraße so zu beurteilen, dass in diesem Bereich historische Funde im Boden durchaus möglich sind aber es besteht kein konkreter Hinweis auf mögliche Bodenfunde. Daher ist keine weitere Untersuchung des Geländes im Rahmen der Bauleitplanung erforderlich. Allerdings ist der Bebauungsplan mit einem Hinweis zu versehen, dass im Bereich der Ackerfläche nördlich der Westerwaldstraße historische Funde möglich sind und daher eine Begleitung der Aushub- und Bodenarbeiten durch die archäologische Bodendenkmalpflege erforderlich ist.

 

Zu 2.    Selbstverständlich soll die Abwicklung des Projektes nach dem bisher angedachten Investorenmodell erfolgen. Demzufolge ist die zuständige Fachverwaltung auch weiterhin gefordert, eine europaweite Ausschreibung zur Ermittlung eines geeigneten Investors durchzuführen.

 

Bezüglich der Finanzierung der Baumaßnahme ist es bisher nicht vorgesehen, diese aus dem Etat der Sportverwaltung bzw. mit Mitteln des Konjunkturprogrammes II sicherzustellen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass in 2011 auf insgesamt 10 Sportanlagen Baumaßnahmen mit einem Gesamtkostenvolumen von 16.544.259,-- € abgewickelt werden sollen.

 

Zu 3.    Die zuständige Fachverwaltung wurde um Stellungnahme zum aktuellen Sachstand ihrer Planung gebeten. Dem Sportausschuss wird zur nächsten Sitzung entsprechend berichtet.

 

 


Abstimmungsergebnis:

Kenntnis genommen