Beschluss: ungeändert beschlossen

Beschluss:

Bereits in dem Beschluss über die Aufstellung und Offenlegung des Bebauungsplan-Entwurfs Nr. 72439/06, Arbeitstitel: „Waldbadviertel Langendahlweg“ in Köln-Ostheim ist unter 4. u. a. folgendes formuliert:

 

„Dabei soll berücksichtigt werden, dass der Alte Deutzer Postweg neben der Erschließungswirkung für das neue Waldbadviertel auch Umgehungsstraße für den Stadtteil Ostheim sein soll (im Zuge der Weiterführung über den Vingster Ring). Im Einzelnen (4.3.) ist zu prüfen, ob im Einmündungsbereich zum Vingster Ring ein Kreisverkehr errichtet werden kann.“

 

Hierzu hat die Verwaltung in der Sitzung der BV 8 am 29.09.2011 wie folgt Stellung genommen (Vorlage-Nr. 2213/2011):

 

„Die Straße Alter Deutzer Postweg mündet auf den vierstreifigen Vingster Ring, der mit baulicher Mitteltrennung ausgebaut ist. Die vorhandene Infrastruktur an diesem Knotenpunkt ist dazu geeignet, die Fahrbeziehungen leistungsfähig abzuwickeln. Die stärker belastete Fahrbeziehung Richtung Anschlussstelle Vingst wird über das vorhandene Brückenbauwerk abgewickelt. Resultierend aus dem Verkehrsgutachten des geplanten Waldbadviertels sind alle Knotenpunkte in diesem Bereich leistungsfähig. Des Weiteren sind alle Knotenpunkte im Bezug auf das Unfallgeschehen unauffällig. Daher besteht aus verkehrstechnischen und aus Verkehrssicherheitsgründen keine Erfordernis zu einer Umgestaltung des Knotenpunktes als Kreisverkehrsplatz. Allerdings führt die Anlage einer Kreisverkehrsanlage zu deutlich kürzeren Fahrzeiten auf der „Umgehungsstraße“ als heute. Darüber hinaus wären die dort vorhandenen Radwege deutlich besser miteinander zu verknüpfen. Der Aufwand für die Anlage eines Kreisverkehres ist allerdings sehr hoch, da gleichzeitig der als zweibahnige Straße angelegte Vingster Ring deutlich zurück gebaut werden müsste (die vorhandenen Verkehre könnten trotzdem problemlos abgewickelt werden). Daher ist das Vorhaben nur langfristig zu realisieren. Wenn die Aufnahme der Planung gewünscht ist, müsste auf Antrag der BV ein entsprechender Planungsauftrag durch den Verkehrsausschuss erteilt werden, da der Vingster Ring eine Hauptverkehrsstraße ist.“

 

Die Bezirksvertretung Kalk ist der Ansicht, dass die Errichtung eines Kreisverkehrs an der in Rede stehenden Stelle die Akzeptanz des Alten Deutzer Postweges als Umgehungsstraße und damit als Entlastung für Ostheim deutlich erhöhen würde, da die derzeit vorhandene Verkehrsführung, um beispielsweise vom Alten Deutzer Postweg (aus östlicher Richtung gesehen) auf die BAB A 4 zu kommen, nicht sehr attraktiv ist. Vor diesem Hintergrund bittet die Bezirksvertretung Kalk den Verkehrsausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die Umwandlung der Einmündung des Alten Deutzer Postweg in den Vingster Ring in einen Kreisverkehr zu planen und die Maßnahme in die städtische Finanzplanung einzustellen.


Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich gegen die CDU-Fraktion und der Stimme des Bezirksvertreters Meurer-Eichberg (FDP) bei Enthaltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zugestimmt.