TOP Ö 6.2: Bericht des Landesintegrationsrates (LAGA NRW)

Der Vorsitzende Herr Keltek berichtet von einem Fortbildungsangebot des Landesverbandes der Volkshochschulen NW und des Landesintegrationsrates NW für die Kandidatinnen und Kandidaten zu den Integrationsratswahlen in 20 Kommunen in NW.
Es werden in diesem Rahmen auch in Köln in Kooperation mit der Volkshochschule ab November 2013 vier Seminarmodule mit unterschiedlichen Inhalten angeboten. Herr Keltek bittet die anwesenden Mitglieder des Integrationsrates politisch kompetente und engagierte Kandidaten für die bevorstehenden Integrationsratswahlen 2014 zu werben.
Folgende Seminare finden jeweils samstags von 11:00 bis 16:00 h statt:
- 23.11.13 – ‚Lebenswelt und Handlungsfeld Kommune‘
- 18.01.14 – ‚Arbeit und Aufgaben des Integrationsrates und Umsetzungsmöglichkeiten‘
- 08.02.14 – ‚Entwicklung von Zielen und deren Umsetzung‘
- 20.02.14 – ‚Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation‘

IRM Frau Giurano kritisiert in diesem Zusammenhang die erneut geringe Zahl der anwesenden gewählten Mitglieder im Integrationsrat. Sie appelliert an die Stadtverwaltung den Integrationsrat bei den bevorstehenden Wahlen zu unterstützten und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu gestalten.
Herr Vorsitzende Herr Keltek verweist darauf, dass dies nicht allein Sache der Verwaltung sei, zudem von dort eine Unterstützung in Person der Geschäftsführung des Integrationsrates gewährleistet sei.

Die Verwaltung Frau Beigeordnete Reker findet das angebotene Seminarprogramm sehr gut und ermutigt die bereits aktiven Integrationsratsmitglieder sich in dieser Art und Weise fortzubilden.

IRM Frau Giurano hält eine Bewerbung der Wahlen zum Integrationsrat in Anlehnung an die Bewerbung der Bundestags- und Kommunalwahlen für dringend erforderlich.

Der Vorsitzende Herr Keltek wiederholt seinen Appell an die aktuellen Mitglieder des Integrationsrates für die Neuwahlen in 2014 Menschen unterschiedlichster Nationalitäten, junge Menschen und insbesondere auch Frauen bzgl. einer Kandidatur anzusprechen.

IRM Herr Günes regt an ein Zertifikat über die Teilnahme am geplanten Seminar auszustellen.

RM Frau Schmerbach setzt sich dafür ein, dass eine Werbung von Kandidaten nicht durch die Stadtverwaltung sondern ‚von unten‘ über die Interkulturellen Zentren, die Mitglieder des Integrationsrates und die Parteien erfolgt. Sie hält das angebotene Seminar für ausgesprochen sinnvoll.