Mitteilung:

Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen, die die Flächenkreislaufwirtschaft immer mehr in den Fokus der Stadtentwicklung rücken, ist das 2002 vom Deutschen Städtetag vorgelegte Positionspapier „Strategisches Flächenmanagement und Bodenwirtschaft“ von einer überregional besetzten Fachkommission neu bearbeitet und in seiner aktualisierten Fassung vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetages am 12.02.2014 beschlossen worden.

 

Schlagworte, wie Globalisierung und Internationalisierung, Klimawandel und Umweltkonflikte, demografischer Wandel sowie Heterogenisierung und soziale Polarisierung der Gesellschaft, Nachhaltigkeit bei der Flächeninanspruchnahme (30-Hektar-Ziel) und damit der Vorrang der Innen- vor der Außenentwicklung – skizzieren neben immer enger werdenden finanziellen Spielräumen die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Städte heute stehen.

 

Das Positionspapier gibt keine Patentrezepte für ein Strategisches Flächenmanagement. Strategische Ziele, Finanzierung und Organisationsform sind jeweils vor Ort zu entscheiden. Das Papier spiegelt jedoch den reichen Schatz an Erfahrungen mit Instrumenten und Lösungsansätzen des strategischen Flächenmanagements wider, den die Städte mittlerweile aufweisen. Es verdichtet diese Erfahrungen zu Handlungsempfehlungen für die Mitgliedsstädte des Deutschen Städtetages und leitet daraus Forderungen an die EU, den Bund und die Länder ab. Darüber hinaus soll mit diesem Positionspapier der Dialog mit der privaten Bau- und Immobilienwirtschaft, den Bauherren, Projektentwicklern, Planern und Architekten sowie deren Kammern und Verbänden gefördert werden.

 

Das Positionspapier sowie die Kurzfassung sind als Anlage beigefügt und im Internet unter der Adresse: www.staedtetag.de/presse/beschluesse abrufbar.


Abstimmungsergebnis:

Kenntnis genommen