Ergänzter Beschluss: (gem. Änderungsantrag der SPD, CDU, Grüne, Linke und FDP)

 

Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt, nach § 12 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) ein Bebauungsplanverfahren (vorhabenbezogener Bebauungsplan) für das Gebiet zwischen dem Zubringer und der Max-Glomsda-Straße, westlich der Rolshover Straße in Köln-Poll —Arbeitstitel: Möbelmarkt in Köln-Poll— einzuleiten mit dem Ziel, ein Möbelhaus mit Hochregallager, einen Küchenfachmarkt sowie ein Fitnesscenter festzusetzen.

 

Dabei sind von der Verwaltung folgende Maßgaben und Bedingungen zu berücksichtigen:

-          Die zentrenrelevanten Randsortimente des Möbelmarktes (800 m² Verkaufsfläche) sind streng zu begrenzen, auch für eine Nachnutzung.

-          Auch bei einer neuen Nutzung des südlich des Plangebiets liegenden Gebäudes des ehemaligen „Praktiker“ ist das zentrenrelevante Randsortiment entsprechend dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept und den Festsetzungen des Bebauungsplans mit den geeigneten rechtlichen Mitteln ebenfalls streng zu begrenzen, auch für eine Nachnutzung. Vor Genehmigung einer neuen Nutzung ist eine Auswirkungsanalyse durchzuführen.

-          Der verkehrliche Abfluss aus dem Gebiet des vorhabenbezogenen Bebauungsplans soll hauptsächlich über die Autobahn geführt werden.

-          Die verkehrliche Situation im Bereich der Kreuzung Poll-Vingster Straße/Rolshover Straße ist zu verbessern. Auf die Vorhabenträgerin ist darauf hinzuwirken, eine verkehrliche Lösung mitzufinanzieren, die den Ziel- und Quellverkehr auch im südlichen Bereich des Gewerbegebiets direkt an den östlichen Zubringer anbindet und nicht zusätzlich den Poller Ortskern belastet.

-          Alle verkehrlichen Anforderungen und sonstigen Maßnahmen zur Aufwertung des Gewerbegebietes sind in einem Erschließungsvertrag festzuhalten.

-          Gestalterische Planungen sind im Einvernehmen mit der Stadt durchzuführen.

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt.