TOP Ö 8.1.6: Berücksichtigung des Radverkehrs bei der anstehenden Sanierung der Mülheimer Brücke
- Antrag der SPD-Fraktion -

Beschluss: geändert beschlossen

Beschluss:

1.      Die Verwaltung wird gebeten, im Rahmen der Sanierung der Mülheimer Brücke den Vorschlag des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zu realisieren, eine direkte Verbindung vom Rheinradweg zur südlichen Auffahrt zur Mülheimer Brücke zu schaffen, indem unterhalb der Brückenrampe ein Durchbruch durch die etwa hüfthohe Mauer zwischen Rheinradweg und Kuhweg geschaffen wird.

2.      Darüber hinaus unterschützt die Bezirksvertretung Nippes den Vorschlag von ADFC und VCD, die Radwege auf der Mülheimer Brücke so zu ertüchtigen, dass sie in Zweirichtungsradwege umgewidmet werden können, und bittet die Verwaltung zu prüfen, ob die Umwidmung – die Zustimmung der Bezirksvertretung Mülheim vorausgesetzt –realisiert werden kann. Vor allem eine Verbreiterung der Auskragungen an den Pilonen ist hierzu notwendig.

3.      Die linksrheinischen Zu- und Abfahrten sind sowohl direkt an der Brücke, als auch im weiteren Verlauf in Richtung Riehl zu optimieren. Dazu gehören:

a.      Eine Verbesserung der nördlichen Abfahrt in Richtung „An der Schanz“. Der gerade in der dunklen Jahreshälfte als Angstraum empfundene Weg entlang des Kuhwegs und unter der Brückenrampe hindurch muss heller und attraktiver gestaltet werden.

b.      Vor dem Hintergrund des beschlossenen Ausbaus der Gürtelstraße von Nippes bis Niehl ist bei einer möglichen Erneuerung der linksrheinischen Brückenrampe zu berücksichtigen, dass ein Radschnellweg entlang des Niehler Gürtels in direkter Verlängerung der ausgebauten Gürtelstraße realisiert werden kann (siehe Abb. 1 und 2).

c.      An der Kreuzung Riehler Straße/“An der Schanz“ in Richtung zur Brücke ist eine Radwegführung entlang der Straße zu realisieren (siehe Abb. 3 und 4).

 


Abstimmungsergebnis:

Bei Enthaltung der Grünen (ohne Frau Hölzing) und Linken einstimmig beschlossen.