TOP Ö 9.2.9: Bericht des Behindertenbeauftragten 02/2016

Nachtrag: 08.04.2016

Beschluss: Kenntnis genommen

Inklusion im Sozialraum: Stadtteilspaziergänge

Die sozialräumliche Orientierung des Verwaltungshandelns gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Aktuell ist dies am Integrierten Handlungskonzept „Starke Veedel – Starkes Köln“ ablesbar.

In diesem Sinn strebt der Behindertenbeauftragte schon seit längerem die abgestimmte Zusammenarbeit mit den in den Quartieren aktiven Akteuren und die Einbindung der Bewohnerschaft an.

Ziel ist eine Verbesserung der Barrierefreiheit der unmittelbaren Wohnumgebung und die Schaffung inklusiver Wohnquartiere.

Seit dem Gespräch mit den Sozialraumkoordinatoren/innen im August 2014 haben sich zahlreiche Kontakte ergeben, um das Thema barrierefreie / inklusive Wohnquartiere in den Sozialräumen zu verankern:

·         Auf Einladung des Sozialraumkoordinator des Sozialraums Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil wurde auf einem Netzwerktreffen erörtert, wie behindertengerecht der Stadtteil Finkenberg ist.

·         Mit dem Sozialraumkoordinator des Sozialraums Bilderstöckchen und dem örtlichen Bürgerverein wurde die Möglichkeit eines gemeinsamen Stadtteilspaziergangs besprochen.

·         Eine Projektgruppe im Bürgerzentrum Ehrenfeld stellte ihr durch die Aktion Mensch gefördertes Projekt für mehr Barrierefreiheit in Ehrenfeld vor.

Zudem steht der Behindertenbeauftragte in Kontakt mit der Interessengemeinschaft Dellbrücker Hauptstraße, die eine Verbesserung der Barrierefreiheit der Einkaufsstraße Dellbrücker Hauptstraße anstrebt. Hierzu haben Vertreter/innen der Interessengemeinschaft und der Behindertenbeauftragte im Mai 2015 beim Stadtteilforum der IHK Köln und des Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes Aachen-Düren-Köln vorgetragen, um weitere Interessengemeinschaften zur Nachahmung zu motivieren.

Ende Februar wird auf Einladung des Sozialraumkoordinators des Sozialraums Humboldt-Gremberg / Kalk ein erstes Planungstreffen für eine Stadtteilbegehung mit und für Senioren/innen stattfinden.

Gemeinsam mit dem Sozialraumkoordinator des Sozialraums Bickendorf, Westend und Ossendorf und der Bickendorfer Interessengemeinschaft (BIG) ist für Anfang Mai eine Begehung von Geschäften an der Venloer Straße geplant. Eine exemplarische Begehung der Wohnbereiche soll im Herbst folgen.

 

gez. Klug