TOP Ö : Präsentation zum aktuellen Sachstand Eishockey-WM 2017

Herr Löcher erläutert zunächst, wie man an eine Großveranstaltung wie die Eishockey-WM kommt, welche Bedeutung diese Veranstaltung für Köln hat und was die Sportpolitik tun kann, um diese Veranstaltung mit zu einem erfolgreichen Gelingen zu führen. Es ist atypisch, dass Köln innerhalb kurzer Zeit nach 2001 und 2010 erneut den Zuschlag für dieses Event erhalten hat. Die Entscheidung für 2017 wurde bewusst gewählt, um den sportlichen Fokus des Jahres auf diese Veranstaltung zu lenken. Er betont die enge Partnerschaft mit Paris, erklärt aber, dass Köln Hauptaustragungsort ist. Internationaler und Deutscher Eishockeyverband haben sich in Köln in 2001 und 2010 sehr wohl gefühlt. Das Management nimmt für das Event eine finanzielles Risiko i.H.v. rund 24 Millionen Euro auf sich. Es wird bauliche Veränderungen (u.a. Pressezentrum, Umkleidekabinen) geben. Um das finanzielle Risiko abzufedern, ist eine Zuschauerzahl von mindestens 400.000 – 500.000 nötig. Bisher ist man mit einem Ticketverkauf von rund 100.000 sehr gut im Trend. Herr Löcher betont die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Sportamt der Stadt Köln. Abschließend bittet Herr Löcher die Mitglieder des Sportausschusses, als Multiplikatoren (u.a. über Plakate, Flyer, Internet) das Event Eishockey-WM 2017 auch in andere politische Gremien und Institutionen zu tragen.

In einer sich anschließenden ca. 20-minütigen Power-Point-Präsentation sowie mit zwei kurzen Filmbeiträgen erläutert Herr Meyer die aktuellen Entwicklungen zur Eishockey-WM 2017 Köln/Paris. Dabei geht er insbesondere auf die beiden Spielorte, das Ticketing, den Spielmodus, die kalkulierten Zuschauerzahlen (TV/vor Ort), die Multiplikatoren, die erwarteten Medienvertreter, die Bereitstellung von Werbeflächen, das Städtedressing (u.a. Beflaggung Rheinbrücken und städtische Gebäude), das Welcome Desk am Flughafen und am Bahnhof, die Werbepakete, die Partner und Sponsoren, den Internationalen Kongress der IHF, ÖPNV-Nutzung und Öffentlichkeitsarbeit ein. Am 10.05.2017 wird es einen Empfang bei der Oberbürgermeisterin geben.

Anschließend danken RM Kron und Frau Dr. Klein den Herren Löcher und Meyer für die aktuellen Informationen. Die Attraktivität der Location wird auch dadurch bestätigt, dass Köln sich mit dem Standort Lanxess-Arena per Letter of Intent der Oberbürgermeisterin und der Geschäftsleitung auch um die Austragung der Handball-WM 2019 bewirbt. In diesem Zusammenhang betont Frau Dr. Klein ausdrücklich, dass die Stadt Köln das Engagement der Geschäftsleitung der Lanxess-Arena zu Gunsten der Sportstadt Köln anerkennt. Sie stellt auch nochmals das hochprofessionelle Veranstaltungsmanagement der Geschäftsleitung, begleitet durch Sportverwaltung und Sportministerium, heraus, dass letztendlich auch die Anziehungskraft Kölns für Veranstalter begründet.

 

Die Präsentation wird der Niederschrift als Anlage beigefügt.

 

RM Kron weist abschließend noch auf die im Anschluss an die Sitzung angebotene Führung durch die Lanxess-Arena hin.