TOP Ö 10.22: Standorte zur Errichtung von temporären Flüchtlingsunterkünften - Baubeschluss

1.         Die Standorte aus der Beschlussvorlage unter

a.    Auf dem städtischen Grundstück Lindweiler Weg, 50739 Köln-Longerich, Gemarkung Longerich, Flur: 9, Flurstück: 2123

Systembauweise – Erweiterung des Standortes um voraussichtlich 78 Plätze auf bis zu 150 Plätze

c.    Auf dem städtischen Grundstück Erbacher Weg, 50767 Köln-Lindweiler, Gemarkung Longerich, Flur 22, Flurstück 300, 299

vorrangig Holzbauweise – bis zu 150 Plätze

 

f.     Auf dem städtischen Grundstück Antoniusstraße/Auf dem Hühnerweg, 51147 Köln-Urbach, Gemarkung Urbach, Flur 4, Flurstück 489

mobile Wohneinheiten – bis zu 400 Plätze

g.    Auf dem städtischen Grundstück Schlagbaumsweg/Ostmerheimer Str., 51067 Köln-Holweide, Gemarkung Wichheim-Schweinheim, Merheim, Flur 13, 17, Flurstück a2016, 1244, 1245, 1243, a528, a522

mobile Wohneinheiten – bis zu 400 Plätze

h.    Auf dem städtischen Grundstück Haferkamp, 51061 Köln-Flittard, Gemarkung Stammheim-Flittard, Flur 41, Flurstück 6024

werden beschlossen. Die Art der Bebauung auf diesen Grundstücken bleibt jedoch offen.

2.         Die Sozialverwaltung lädt in der nächsten Woche zu einem Fachgespräch mit den sozialpolitischen Sprecherinnen und Sprechen, an dem auch das Bauaufsichtsamt teilnehmen soll, ein. In diesem Gespräch soll vorgestellt werden, wie auf den beschlossenen Grundstücken eine Holzbauweise realisiert werden kann.

3.         Die Entscheidung über die Bauweise auf den beschlossenen und noch zu prüfenden Grundstücken wird möglichst bis zur Sitzung des Hauptausschusses am 05.12.2016, falls dies nicht möglich ist, bis zur nächsten Sitzung des Rates am 20.12.2016 getroffen.

 

 


Abstimmungsergebnis:

Zu Ziffer 1:

Mehrheitlich gegen die Stimmen der AfD-Fraktion zugestimmt.

Zu Ziffer 2:

Einstimmig zugestimmt.

Zu Ziffer 3:

Einstimmig zugestimmt.

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Anmerkungen:

Die Sitzung wurde vor der Abstimmung für 10 Minuten für Abstimmungsgespräche unterbrochen. Die ursprünglichen Änderungsanträge haben sich durch den gemeinsamen Änderungsantrag erledigt.

Frau Oberbürgermeisterin Reker weist klarstellend darauf hin, dass gemäß Beschluss zu Ziffer 3 die Alternativstandorte aus dem Änderungsantrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geprüft werden und die Ergebnisse möglichst bis zur Sitzung des Hauptausschusses am 05.12.2016, ansonsten bis zur Sitzung des Rates am 20.12.2016 mitgeteilt und dann zugleich darüber beschlossen werden soll.

Herr Börschel gibt zu Protokoll, dass die SPD-Fraktion damit nicht einverstanden ist.