TOP Ö 4.7: Inklusionsvereinbarung ersetzt die bestehende Integrationsvereinbarung

Beschluss: Kenntnis genommen

 

Herr Ladenberger stellt dar, dass das Thema Arbeit und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bei der Kölner Stadtverwaltung ein sehr wichtiges Thema ist. Die in der letzten Sitzung zum Thema Integrationsvereinbarung vorgelegte Mitteilung ist aufgrund des Umfanges und des fehlenden Hintergrundwissens nicht nachvollziehbar. Daher hat der Ausschuss Soziales und Senioren in seiner letzten Sitzung darum gebeten, dass die Vorlage erläutert wird. Enthalten sein sollte dabei eine Gegenüberstellung der Reglungen der Integrationsvereinbarung und der Inklusionsvereinbarung, die Rechtsnormen und Verordnungen, die der Vereinbarung zugrunde liegen. Er bittet auch um Konkretisierung der einzelnen Ziele und Vorgaben. So wird beispielsweise als Ziel „Bereitstellung von ausreichenden Kontingenten für Menschen mit Behinderung“ angegeben, aber nicht erläutert, wie dies Ziel erreicht werden soll. Arbeit ist ein wichtiges Thema für die Menschen mit Behinderung. Bei der Stadt Köln werden immer noch sehr wenige Menschen mit Behinderung eingestellt. Die Schwerbehindertenquote ergibt sich bei der Stadt Köln überwiegend aus den Mitarbeiter*innen, die im Laufe ihres Arbeitslebens eine Behinderung bekommen. Auch die Ausbildungsquote erfasst nur sehr wenige Menschen mit Behinderung.

Herr Intveen vermisst eine nachvollziehbare Erfassung, welche Menschen mit Behinderung mit welchen Behinderungsformen bei der Stadt Köln beschäftigt werden sollen. Jede Behinderungsform sollte berücksichtigt werden.

Herr Zuch weist darauf hin, dass in der Inklusionsvereinbarung Prüfungserleichterungen für Menschen mit Behinderung vorgesehen sind. Auch hier ist die Unterscheidung nach den Behinderungsformen und deren Berücksichtigung wichtig.

Herr Dr. Rau bestätigt, dass das Thema Beschäftigung und Einstellung von Menschen mit Behinderung ebenso wie Personalakquise und Personalmanagement wichtige Themen sind. Die Kölner Stadtverwaltung hat hier einen großen Handlungsbedarf. Daher muss dieses Thema mit auf die Agenda genommen werden.

Die Fachverwaltung sichert eine Stellungnahme zur nächsten Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik zu.