TOP Ö 2.5: Gem. Antrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie der GUT-Gruppe vom 24.08.2017 betr.
Mehr Sicherheit im Kölner Stadtverkehr

Beschluss: ungeändert beschlossen

 

Beschluss:

 

Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit Vertretern der Polizei und des ADFC zu erörtern, welche Verkehrsknoten mit freilaufenden Rechtsabbiegern konfliktträchtig sind und welche Maßnahmen an dem jeweiligen Knoten erforderlich sind.

Diese sind unverzüglich umzusetzen.

 

Diese beinhalten u.a.:

 

a.         Gewährleistung der Sichtbeziehungen durch Abbau von Werbeträgern, konsequentem Vorgehen gegen falsch parkende PKW, usw.)

b.         Führung des Radverkehrs auf der Straße, um Kreuzungen „in einem Rutsch“ passie-ren zu können

c.         Wechselblinkanlagen vor Fußgängerüberwegen und Fahrradfurten

d.         Beschilderung, die auf kreuzenden Rad- und Fußverkehr hinweist, ggf. ergänzt durch Fahrradsymbole auf der Fahrbahn

e.         Rückbau des freilaufenden Rechtsabbiegers. Falls verkehrlich zum Erhalt der Leis-tungsfähigkeit dieser weiterhin erforderlich sein sollte, erfolgt eine geschwindigkeits-reduzierende Umgestaltung, z.B. durch Einsatz von sog. „Kölner Tellern“

 

Darüber hinaus soll die Verwaltung gemeinsam mit Vertretern der Polizei darstellen, welche Unfallursachen in Köln als Schwerpunkte zu sehen sind und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind, das Unfallgeschehen in Köln wirksam zu reduzieren.

 

 


Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion