Beschluss, geändert:

Die Bezirksvertretung 1 empfiehlt folgenden geänderten Beschluss:

 

1.    Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, auf den Kölner Ringen durchgängig vom Ubierring bis zum Theodor-Heuss-Ring Tempo 30 einzurichten.

 

2.    Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, in einem Pilotversuch auf dem Hohenstaufenring und dem Habsburgerring zwischen Zülpicher Platz und der Lindenstraße Bismarckstraße bei Umnutzung einer Kfz-Fahrspur einen Radfahrstreifen einzurichten und das Parken dort neu zu ordnen.

    1. Die Radspur ist nicht nur durch Piktogramme, sondern durch eine durchgehende, flächige Gestaltung hervorzuheben.
    2. Durch geeignete Maßnahmen (z.B. baulicher Art oder durch Außengastronomie) ist sicherzustellen, dass die bisherigen Radwege nicht mehr durch Radfahrende benutzt werden.

 

3.    Der Verkehrsausschuss beschließt, auf dem südlichen Teil der Ringe eine durchgängige Radverkehrsführung einzurichten. Der Beschlusspunkt Kölner Ringe Süd umfasst den Salierring, den Sachsenring, den Karolingerring und den Ubierring sowie in nördlicher Fahrtrichtung den Habsburgerring zwischen Barbarossaplatz und Zülpicher Platz (Anschluss an Beschlusspunkt 2). Grundprinzip der Maßnahme ist die Einrichtung von Radverkehrsanlagen durch die Umnutzung einer Kfz-Fahrspur. Anders als in Anlage 2, S. 4f aufgeführt wird auf dem Sachsenring auch im Abschnitt (Querschnitt F) Brunostraße bis Ulrichgasse die beschriebene „Regellösung“ realisiert.

 

4.    Der Verkehrsausschuss beschließt, auf dem nördlichen Teil der Ringe eine durchgängige Radverkehrsführung einzurichten. Der Beschlusspunkt Kölner Ringe Nord umfasst den Theodor-Heuss-Ring. Grundprinzip der Maßnahme ist die Einrichtung von Radverkehrsanlagen durch die Umnutzung einer Kfz-Fahrspur, ohne in die Parkregelungen einzugreifen. Anders als in Anlage 2, S. 10 aufgeführt wird auf dem Theodor-Heuss-Ring (Querschnitt T) ebenfalls die „Regellösung“ realisiert.

 

5.    Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, eine Verkehrsuntersuchung für den Kernbereich an den Ringen durchzuführen, um die Verkehrsströme zu erfassen und potenzielle Verkehrsverlagerungen abschätzen zu können.

 

  1. Der Beschluss ist bis zur Jahresmitte 2018 umzusetzen.
    Bereits bis Ende 2017 sind im Bereich des Pilotprojektes die Umrüstung der Ampelanlagen, Tempo 30 sowie Aufhebung der Benutzungspflicht umzusetzen.

 

 


Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich zugestimmt, gegen CDU und FDP.