TOP Ö 5.6: Baubeschluss für die Herstellung einer Freitreppe an St. Maria im Kapitol und die Umgestaltung der Pipinstraße sowie Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen – hier: Finanzstelle 6601-1201-0-6612, Nord-Süd-Stadtbahn, Wiederherstellung

Beschluss, geändert:

Die Bezirksvertretung 1 empfiehlt folgenden Beschluss:

 

Alternative 2 , ergänzt– Erweiterung Neuplattierung um Klein St. Martin und Einrichtung Sitzflächen auf der Baumeinfassung

1.               Der Rat der Stadt Köln nimmt die Gestaltungsplanung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, den Bau der Freitreppe zu St. Maria im Kapitol und die Umgestaltung der Pipinstraße entsprechend dem Gestaltungsplan (Anlagen 1 und 2) einschließlich des Austausches des Gehwegbelages um Klein St. Martin herum (zusätzliche konsumtive Aufwendungen in Höhe von 15.500 €) und der Einrichtung von Sitzflächen (zusätzliche Investitionsauszahlungen in Höhe von 11.000 €) mit Gesamtkosten in Höhe von 2.218.000 € zu realisieren.

 

2.      Der Rat beschließt die Freigabe einer investiven Auszahlungsermächtigung für den Bau der Freitreppe zu St. Maria im Kapitol und die Umgestaltung der Pipinstraße in Höhe von 300.000 € im Teilfinanzplan 1201 – Straßen, Wege, Plätze bei der Finanzstelle 6601-1201-0-6612 Nord-Süd-Stadtbahn, Wiederherstellung, Teilplanzeile 8 – Auszahlung für Baumaßnahmen, im Haushaltsjahr 2017.

 

3.1 Die Verwaltung wird beauftragt, Baumpflanzstandorte in der Pipinstraße

(Nord- und Südseite östlich der neuen Treppenanlage) zu eruieren, um die

Verluste durch den Bau der Nord-Süd-Bahn vor Ort wenigstens mit ein paar

zusätzlichen Bäumen auszugleichen.

3.2 Die Fahrspuren auf der Pipinstraße werden entweder beide gleich breit

ausgeführt oder die linke Spur ist die schmalere. Eine schmalere rechte Fahrspur

führt dazu, dass darauf Fahrende automatisch auf den Radstreifen abdriften und

dort befindliche Radfahrer bedrängen.

3.3 Die Führung des nach Osten fahrende Radverkehrs erfolgt vor dem Maritim

geradlinig mittels einer Rampe auf das Hochbord der Deutzer Brücke (analog zur

nördlichen, linksrheinischen Seite der Deutzer Brücke). Dabei wird er in die

Signalisierung des MIV integriert oder separat geschaltet. Die Führung über die

Fußgängerfurt erfolgt lediglich für den nach Osten, von der Brücke kommenden

Radverkehr. Die Bodenmarkierung für den nach Westen über die Fußgängerfurt

Fahrenden hat dabei deutlich und unmissverständlich zu sein.

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt.