TOP Ö 8.1.1: NEUFASSUNG: Antrag der SPD-Fraktion: Eine zweite integrierte Gesamtschule für Porz

Nachtrag: 12.04.2018

Beschluss: endgültig abgelehnt

Die Bezirksvertretung Porz bittet den Ausschuss für Schule und Weiterbildung, die Verwaltung zu beauftragen, den ohnehin für Porz vorgesehenen Neubau einer zweiten integrierten Gesamtschule zu forcieren. Hierzu sollen zeitnah geeignete Flächen beispielsweise in Zündorf geprüft werden, wobei in jedem Fall die Grundstücke am Gartenweg in unmittelbarer Nachbarschaft des vorhandenen Schulzentrums sowie im nördlichen Teil des Plangebietes Zündorf-Süd zu berücksichtigen sind, da dort zum Teil städtische Flächen zu Verfügung stehen. Auch andere Flächen, beispielsweise die inzwischen von der Stadt Köln angekaufte Fläche des ehemaligen Praktiker-Marktes in Eil, das ehemalige Dielektra-Gelände oder Flächen in Wahn sollten in die Betrachtung einbezogen werden.

Dabei sind folgende Aspekte mit zu betrachten:

·                           Eine sechszügige Gesamtschule mit einer möglichen Erweiterung auf acht Züge würde zunächst 160 bis 170 weiteren Kindern die Möglichkeit geben, eine Gesamtschule zu besuchen und vom längeren, gemeinsamen Lernen zu profitieren.

·                           Für das bestehende Schulzentrum bestünde im Anschluss die Möglichkeit einer umfassenden Sanierung mit der Möglichkeit einer Vergrößerung des Lessing-Gymnasiums.

·                           Bei unmittelbarer Nachbarschaft beider Schulen wären weitreichende Kooperationen möglich bei der Nutzung von Fachräumen, Aulen und Sportanlagen sowie bei außergewöhnlichen Leistungskursen in der Sekundarstufe II.

·                           Die Schule könnte auf einer städtischen Fläche oder unter Nutzung vorhandener Infrastruktur neben einer bestehenden Schule entstehen. Daher dürfte die Umsetzbarkeit schneller möglich sein als bei einer Schule weiter im Inneren der Stadt Köln.

·                           Die vorhandenen Flächen sind ausreichend groß, so dass alle Erfordernisse und Möglichkeiten des schulischen Auftrags umgesetzt werden können.

·                           Eine optimierte Lage, die mit Bus, Bahn und Fahrrad aus fast allen Teilen des Stadtbezirks Porz und weiteren Kölner Stadtbezirken gut erreichbar wäre.

 

 


Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich gegen die Stimmen der SPD-Fraktion abgelehnt.