TOP Ö 3.5: Radverkehrsführung auf den Kölner Ringen - Umsetzungsstufe 2020 im Rahmen der Umsetzung des Radverkehrskonzepts Innenstadt

Beschluss: im ersten Durchgang verwiesen

 

Beschluss:

 

Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage mit dem Änderungsantrag AN/0602/2019, der da lautet:

„Der Beschlusstext ist durch folgenden zu ersetzen:

In Ergänzung der bisherigen Beschlüsse zum Radverkehrskonzept Innenstadt und den Kölner Ringen beauftragt der Verkehrsausschuss die Verwaltung,

  1. auf den Ringen zwischen Ebertplatz und Barbarossaplatz in beiden Fahrtrichtungen auf dem jeweils rechten Fahrstreifen einen Schutzstreifen für den Radverkehr anzulegen, dabei mit zwei Richtungspfeilen deutlich zu machen, dass bei Bedarf zwei Fahrzeuge nebeneinander fahren können, wenn keine Radfahrerin und kein Radfahrer den Schutzstreifen nutzt, und auf dem Hansaring im Kreuzungsbereich Am Kümpchenshof in südlicher Fahrtrichtung die zweispurige Führung des geradeausführenden Kfz-Verkehrs beizubehalten.
  2. auf den gesamten Ringen zwischen Ubier- und Theodor-Heuss-Ring einheitlich Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit vorzuschreiben.
  3. an den beiden letzten verbliebenen Stellen am Barbarossaplatz und Ebertplatz die Radwegebenutzungspflicht aufzuheben.“

 

sowie dem Änderungsantrag AN/0624/2019, der da lautet

 

„Der Beschlussvorschlag wird um folgende Punkte (Ergänzungen im Fettdruck) ergänzt bzw. mit folgenden Maßgaben versehen:

In der weiteren Umsetzung ist zur Verbesserung des Radverkehrs auf den Ringen eine durchgängige einheitliche Radverkehrsführung sowie vollständig Tempo 30 zu realisieren. Auf eine Radverkehrsführung auf Nebenanlagen soll künftig durchgängig verzichtet werden. Die bestehenden Kreuzungssituationen sollen zugunsten des Radverkehrs überprüft und angepasst werden.

Für die weitere Bearbeitung sind insbesondere folgende Punkte zu verfolgen:

·         Zeitnahe Aufhebung der verbliebenen Abschnitte Radwegebenutzungspflicht

 

·      Beendigung der Radverkehrsführung auf Nebenanlagen Am Kümpchenshof Richtung Christophstraße; Abschnitt Friesenplatz bis Rudolfplatz; Barbarossaplatz in südlicher Richtung;

·         Schaffung einer Radinfrastruktur im Abschnitt zwischen Zülpicher Platz zum Barbarossaplatz in südlicher Richtung. Hierzu sind die Aufhebung des Parkens und die Einrichtung einer Ladezone zu prüfen.

 

·         Zur Erhöhung der Sicherheit für den Radverkehr sind freilaufende Rechtsabbieger (z.B. am Friesenplatz von der Venloer Straße in den Hohenzollernring, Habsburgerring in die Pilgrimstraße, ...) zurückzubauen.

 

·         Zur Verflüssigung des Radverkehrs sollen die Räumzeiten beim Abbiegen Zülpicher Straße in den Hohenstaufenring verbessert werden. Hierzu soll geprüft werden, wie der Durchgangsverkehr des MIV am Zülpicher Platz in und von der Roonstraße unterbunden werden kann.

 

·         Am Chlodwigplatz soll eine Radverkehrsverbindung von der Severinsstraße zur Merowingerstraße geschaffen werden.“

 

 

 

zur Anhörung in die Bezirksvertretung Innenstadt.

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt