TOP Ö 8: Mündliche Anfragen

8.1 Förderprogramm NRW Sport („Moderne Sportstätte 2020“)

 

RM Kron weist auf das für 2019 seitens der Staatskanzlei angekündigte Förderprogramm hin und bittet um Information, ob der Verwaltung zwischenzeitlich ein entsprechender Erlass inklusive Förderrichtlinien vorliegt. Laut Herrn Timmer gibt es eine ergänzende mündliche Information der Staatskanzlei, dass das Förderprogramm mit dem Finanzministerium abgestimmt ist. Die Veröffentlichung der Förderrichtlinien wird voraussichtlich im Juni 2019 erfolgen. Der 1. Förderaufruf startet voraussichtlich im Juli 2019 (Gesamtfördervolumen: 266 Mio €). Bemessungsgrundlage für die Förderhöhe ist der fünffache Betrag der Sportpauschale 2018, entspricht für Köln rund 14 Mio €. Förderempfänger ist der organisierte Sport. Die Förderanträge der Vereine sollen über den StadtSportBund gesammelt werden. Danach wird eine entsprechende Auflistung an das Land gegeben. Soweit Liegenschaften der Kommune tangiert werden, müssen diese im Rahmen der Antragstellung beteiligt werden. Es kommen nur die Vereine in Betracht, die wirtschaftlicher Träger der Sportanlage sind, d.h. die das Recht am Bau für Dach und Fach haben und einen mindestens 10-jährigen Pachtvertrag besitzen. Köln ist hier mit Blick auf die bestehenden langfristigen Vertragsregelungen gut aufgestellt. Die Antragsvordrucke sollen nach Förderaufruf und Veröffentlichung der Förderrichtlinien über den StadtSportBund an die Vereine gegeben werden. Einen gesonderten Förderaufruf für 2022 soll es für die Themen „Schwimmbäder und urbane Sporträume“ geben (Fördervolumen für Köln: rund 34 Mio €). Herr Maedge weist ergänzend darauf hin, dass die Staatskanzlei die Kreis- und Stadtsportbünde sowie die Fachverbände in Sachen Förderprogramm eingeladen hat, um Einzelheiten bekannt zu geben. Er gibt zu bedenken, dass es sich bei dem Förderprogramm um eine einmalige Förderung handelt.

 

8.2 Kunstrasenplatz TuS Stammheim:

 

Auf Nachfrage von RM Kron zu ihm bekannten zeitlichen Verzögerungen (u.a. aktuelle Mitteilung in der Bezirksvertretung Mülheim) bei der Projektumsetzung der bereits in 2014 beschlossenen Maßnahme teilt Herr Timmer mit, dass es bereits eine Baugenehmigung mit eingeleiteter Ausschreibung gegeben hat. Aufgrund verschärfter umweltrechtlicher Auflagen (Granulierung in der Kunstfaser/Elastische Tragschicht) musste die Ausschreibung neu gestartet werden. Auf ergänzende Nachfrage von RM Kron erklärt Herr Timmer, dass diese Aspekte bei den anstehenden Neuplanungen berücksichtigt werden. Entsprechend einer ergänzenden Bitte von RM Stahlhofen gibt die Verwaltung zu den beiden Modellen für die Granulierung der Kunstrasenplätze (Kork bzw. Drehfaser mit Sandverfüllung) folgende ergänzende Information:

 

Bei der Ausschreibung zur Generalsanierung Sportanlage Egonstraße wird eine texturiert gekräuselte Faser mit einem Kork Infill ausgeschrieben.

Seit der RAL Zertifizierung des Kork Infill wird seitens des Sportamtes der Stadt Köln nur noch Kork als Pol-Infill für Kunststoffrasenbeläge ausgeschrieben.

Hierzu muss ergänzend erläutert werden, dass auf Grund der Verfügbarkeit des natürlichen Rohstoffes nicht alle Plätze in Deutschland mit Kork granuliert werden können.

Die gekräuselte Faserstruktur hält auf Grund Ihrer Beschaffenheit das Infill besser an Ort und Stelle als eine gerade Faser.

Dadurch wird ein Austrag in umliegende Flächen minimiert.

 

8.3 Vereinsheim und Kunstrasenplatz SC Brück sowie Projekt Viktoria Köln/SC Brück für Neubrück:

 

RM Kaske bittet um eine Information zum Sachstand. Herr Schneider teilt mit, dass mit dem SC Brück und dem FC Viktoria intensive Gespräche geführt werden. Es stehen verschiedene Modelle zur Diskussion. Die Anteilsfinanzierung über den Sportetat ist gesichert. Nach derzeitigem Stand ist die jeweilige Projektumsetzung auch von Vereinsseite möglich. Herr Bruhn weist ergänzend noch auf das Thema Befreiung vom Bebauungsplan hin.