Tagesordnungspunkt

TOP 3.10.1: Gem. Änderungsantrag zu 3.10. Radverkehrsführung auf den Kölner Ringen - Umsetzungsstufe 2020 im Rahmen der Umsetzung des Radverkehrskonzepts Innenstadt, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, Fraktion Die Linke, GUT, Deine Freunde, SPD

BezeichnungInhalt
Nachtrag:09.05.2019 
Sitzung:09.05.2019   BV1/0041/2019 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  AN/0667/2019 

Die Bezirksvertretung Innenstadt empfiehlt folgende Änderung des Beschlusstextes:

 

Punkt 2. Wird wie folgt geändert

auf dem Hansaring, dem Kaiser-Wilhelm-Ring und dem Hohenzollernring zwischen Am Kümpchenshof/Von-Werth-Straße und Flandrische Straße/Ehrenstraße in beiden Fahrtrichtungen bei Umnutzung einer Kfz-Fahrspur einen Radfahrstreifen einzurichten. Der bauliche Radweg zwischen Am Kümpchenshof und Erftstraße wird zurückgebaut. Die Fahrradaufstellfläche an der Kreuzung Hansaring/Am Kümpchenshof wird auf die Breite einer Fahrspur vergrößert. Auf der Kreuzung werden die Markierungen in Richtung des baulichen Radwegs entfernt. Auf dem Hansaring wird zwischen Adolf-Fischer-Straße und Am Kümpchenshof für den geradeaus fahrenden Kfz-Verkehr nur ein Fahrstreifen als Aufstellfläche markiert, der Schutzstreifen der Fahrradweiche wird entsprechend verbreitert.

 

 

Punkt 3. Wird wie folgt geändert

auf dem Hohenzollernring zwischen Flandrische Straße/Ehrenstraße und dem Kreuzungsbereich Aachener Straße in beiden Fahrtrichtungen ein Radfahrstreifen bei Umnutzung einer Fahrspur eingerichtet. In der nördlichen Fahrtrichtung entstehen Ladezonen im Bereich des baulichen Radwegs.

 

Punkt 4. Wird wie folgt geändert

auf dem Habsburgerring zwischen Aachener Straße und Richard-Wagner-Straße in beiden Fahrtrichtungen bei Umnutzung einer Kfz-Fahrspur einen Radfahrstreifen in einer Breite von 2,50m zzgl. 0,75m Sicherheitszone einzurichten.

 

Punkt 5. Wird wie folgt geändert

auf dem Hohenstaufenring zwischen Richard-Wagner-Straße/Pilgrimstraße und Lindenstraße/Schaafenstraße in beiden Fahrtrichtungen den Anschluss an die Pilotstrecke herzustellen. In beiden Fahrtrichtungen wird bei Umnutzung einer Kfz-Fahrspur ein Radfahrstreifen in Regelbreite eingerichtet. Die Rechtsabbieger-Spur in südlicher Fahrtrichtung in Richtung Lindenstraße kann entfallen. 

Alternativ: In südlicher Fahrtrichtung entfällt Rechtsabbiegemöglichkeit in die Lindenstraße.

Die Abbiegebeziehungen in nördlicher Fahrtrichtung sind so zu organisieren, dass der erforderliche Sicherheits- und Überholabstand des KfZ-Verkehrs zu Radfahrenden eingehalten werden kann.

 

Punkt 6 entfällt – siehe 2)

Punkt 7 entfällt – siehe 4)

 

Punkt 8. Wird wie folgt geändert

am Barbarossaplatz in nördlicher Fahrtrichtung einen Radfahrstreifen in Breite der Regellösung unter Umnutzung einer Fahrspur bei gleichzeitiger Neuordnung des Parkens auf der Nordseite von Schräg- zu Längsparken einzurichten.

 

Punkt 9. Wird wie folgt geändert

das Parken auf den Kölner Ringen neu zu konzipieren. Dabei sollen nach den örtlichen Gegebenheiten die Flächen für Ladezonen (tags) und Bewohnerparken (nachts) bzw. für die Einrichtung von Fahrradparkplätzen zur Verfügung gestellt werden. Das Kurzzeitparken in Ladezonen entfällt. Ladezonen werden durch eindeutige Beschilderungen und deutliche Markierungen gekennzeichnet.

 

Sowie folgende Punkte zu ergänzen:

10. Der Beschluss des Verkehrsausschusses vom 10.10.2017 zur Anordnung von Tempo 30 ist unverzüglich umzusetzen („Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, auf den Kölner Ringen durchgängig vom Ubierring bis zum Theodor-Heuss-Ring Tempo 30 einzurichten.“)

 

11. Der Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom 03.03.2016 zur Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht ist unverzüglich und vollständig umzusetzen („Die Aufhebung der Benutzungspflicht an den Kölner Ringen muss sofort und ohne weitere Verzögerung umgesetzt werden.“)

 

12. Auf dem Barbarossaplatz ist in südlicher Fahrtrichtung einer Radverkehrsinfrastruktur auf der Fahrbahn einzurichten.

 

13. Auf dem Hansaring zwischen Am Kümpchenshof/Kyotostraße und Ebertplatz werden in beiden Fahrtrichtungen die vorhandenen Radverkehrsinfrastrukturen durch neue Markierungen auf den Standard der Regellösung gebracht (Radfahrstreifen 2,50m zzgl. 0,5m Sicherheitsabstand).

 

14. Auf dem Salierring in nördlicher Fahrtrichtung zwischen Trierer Straße und Neue Weyerstraße wird ein Radfahrstreifen in der Regelbreite von 2,50m eingerichtet, im Kreuzungsbereich Neue Weyerstraße als Schutzstreifen in gleicher Breite. In Richtung Neue Weyerstraße wird ein Radfahrstreifen für rechts abbiegende Radfahrer unter Umnutzung einer Fahrspur eingerichtet.

 

15. Die Ampelschaltungen auf den Ringen zwischen Ebertplatz und Chlodwigplatz werden so angepasst, dass eine „Grüne Welle“ für alle auf der Fahrbahn befindliche Verkehrsteilnehmer entsteht.

 

16. Auf dem Hohenstaufenring in südlicher Fahrtrichtung zwischen Zülpicher Platz und Barbarossaplatz ist eine Radfahrinfrastruktur auf der Fahrbahn einzurichten

 

 


Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich zugestimmt, gegen FDP.