TOP Ö 2.1: Gem. Dringlichkeitsantrag von SPD-Fraktion, CDU-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Fraktion DIE LINKE
betreffend
Gesundes aus der Region – Mehr Bio-Produkte und regionale Lebensmittel in städtischen Kantinen, Schulen und Kitas!

Nachtrag: 27.11.2019

Zusatz: Tischvorlage

Beschluss: ungeändert beschlossen

Es wurde mündlich beantragt, über Punkt 1 gesondert abzustimmen.

·         Zunächst stellt der Ausschussvorsitzende Punkt 1 des Antrags zur Abstimmung:

Beschluss:

1.    Der Ausschuss Umwelt und Grün beschließt, den Anteil an vorzugsweise regional erzeugten[1] Bioprodukten sowie die Anteile an regional produzierten und saisonalen Lebensmitteln bei städtischen Kantinen, Schulen, Kitas und bei städt. Veranstaltungen/Empfängen schnellstmöglich und dynamisch ansteigend zu erhöhen.

Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich zugestimmt mit den Stimmen von CDU-Fraktion, SPD-Fraktion, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und Fraktion Die Linke gegen die FDP-Fraktion.

·         Anschließend lässt er über den gesamten Antrag abstimmen:

Beschluss:

1.    Der Ausschuss Umwelt und Grün beschließt, den Anteil an vorzugsweise regional erzeugten[2] Bioprodukten sowie die Anteile an regional produzierten und saisonalen Lebensmitteln bei städtischen Kantinen, Schulen, Kitas und bei städt. Veranstaltungen/Empfängen schnellstmöglich und dynamisch ansteigend zu erhöhen.

2.    Neben Regelungen für städtische Einrichtungen soll darüber hinaus auch ein entsprechender Prozess für die städtischen Kliniken, Gesellschaften und Unternehmen angestoßen und umgesetzt werden, um den Einsatz von Bio-Produkten und regionalen Lebensmitteln in allen Einflussbereichen der Stadt zu erhöhen

3.    Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen:

·         wie der Anteil an regionalen, biologischen und saisonalen Lebensmitteln in den zubereiteten Essen schrittweise erhöht werden kann, wobei die perspektivische Zielsetzung die Erreichung eines Bio-Anteils von 90 Prozent bis 2030 sein sollte. Die Verwaltung legt dem Rat hierzu einen Handlungsvorschlag incl. eines möglichen Kostenrahmens vor.

·         wie sichergestellt werden kann, dass in den künftigen Ausschreibungen von Verpflegung bzw. bei der Gestaltung von Verträgen mit Kantinenbetreibern die Anteile für vorzugsweise regionale Bio-Produkte bzw. regional erzeugte und saisonale Lebensmittel verbindlich nach o.g. Kriterien vorgeben werden können.



[1] unter regional wird ein Umkreis von ca. 100 km um Köln verstanden

[2] unter regional wird ein Umkreis von ca. 100 km um Köln verstanden


Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig zugestimmt.