TOP Ö 9.2.2: Regionalplanüberarbeitung, Modul III– Empfehlungen zur Darstellung neuer Siedlungsbereiche (ASB und GIB) als Optionen zur Weiterentwicklung der wachsenden Stadt

1. Beschluss:

Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt folgende Anmerkungen:

Fläche 6-601-011

Ein weiteres Zusammenwachsen der Dörfer wird von der Bezirksvertretung Chorweiler befürwortet, die Flächen können daher so aufgenommen werden.

Fläche 6-602-001

Entwicklung von Fühlingen soll mit Blick auf die vorhandene Struktur des Ortes erfolgen.

Fläche 6-606-002

Frage warum diese Fläche nicht bis zur Straße weitergeführt wird, dadurch könnte ggf. die Fläche vergrößert werden.

Fläche 6-607-003 / 004

Verkehrsproblematik muss hier beachtet werden, derzeit gibt es schon massive Bürgerbeschwerden – Problemlösung
Grundsätzlich werden die Flächen aber befürwortet.

Fläche 6-608-006

Wohnbebauung ist vorstellbar, jedoch kein Gewerbegebiet.
Das vorhandene Bahngleis hat keinen Einfluss auf eine Bebauung.

Fläche 6-611-007 / 009 / 010

Abrundung hat bereits stattgefunden, die Notwendigkeit einer erneuten Abrundung ist daher fraglich.
Zudem muss zunächst eine Prüfung der Seveso III Richtlinie erfolgen hinsichtlich der Gefahren aus dem Industriegebiet.
Nördliches Roggendorf wurde bereits abgelehnt, südliche Weiterentwicklung wurde befürwortet.
Jedoch sollte vor einer Weiterentwicklung zunächst der Bau des Blumenbergsweg sowie der Anschluss an die A 57 erfolgen.

Fläche 6-611-008

Ausgeschnittene Ecke im südlichen Bereich sollte wenn möglich bis zur Autobahn auch aufgenommen werden.

2. Beschluss:

Die Bezirksvertretung Chorweiler empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss zu fassen:

  1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die in Anlage 1 aufgeführten Flächen der Bezirksregierung als Flächenvorschlag für die Neudarstellung von ASB- und GIB-Bereichen im Regionalplan zu übermitteln. Optionsflächen, welche eine besondere ökologische Funktion für die Stadt beinhalten (vgl. Tabelle 3), sind besonders gekennzeichnet. Die Abwägung der verschiedenen Belange bei der Diskussion über eine Ausweisung als Baufläche ist insbesondere vor dem Hintergrund des ausgerufenen Klimanotstandes weiterzuführen und ist nicht abgeschlossen.
  2. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass aufgrund des knappen Zeitrahmens die in der Vorlage benannten Flächen nach Herstellung der Verwaltungsmeinung an die Bezirksregierung übermittelt wurden, um dort die Weiterarbeit des Planwerks zu ermöglichen. Die Bezirksregierung Köln hat zugesichert, dass die von der Verwaltung eingebrachten Vorschläge eine entsprechende Kennzeichnung im Grobkonzept des Regionalplans erhalten.
  3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, der Bezirksregierung mögliche Änderungen des Flächenportfolios beim abschließenden Ratsbeschluss umgehend mitzuteilen und darauf zu achten, dass diese im weiteren Verfahren der Überarbeitung des Regionalplans entsprechend berücksichtigt und eingearbeitet werden.

Abstimmungsergebnis zum 1. Beschluss:

 

Einstimmig beschlossen bei Enthaltung von Herrn Urmetzer (FDP)

 

Abstimmungsergebnis zum 1. Beschluss:

 

Einstimmig beschlossen