TOP Ö 8.16: Gemeinsamer Dringlichkeitsantrag, betr.: Umsetzung des Beschlusses der BV- Ehrenfeld vom 04. November 2019

Nachtrag: 03.02.2020

Beschluss: ungeändert beschlossen

Beschluss

 

I. Die Bezirksvertretung 4 Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung, dem Stadtentwicklungs-ausschuss für das Areal zwischen dem ehemaligen Güterbahnhof im Norden, dem Maarweg im Westen, der Widdersdorfer Straße im Süden und den Gewerbebetrieben östlich der bisher der Fa. Max-Becker gehörenden Flächen, insbesondere das Gelände der Fa. Dirkes zu seiner Sitzung am 19.03.2020 eine Beschlussvorlage zur Aufstellung eines Bebauungsplans vorzulegen, der folgende Inhalte verfolgt:

1.         Widmung des Geländes als MI-Fläche;

2.         Über die Anforderungen des Kooperativen Baulandmodells Köln zur Errich-tung von mindestens 30 % der Geschossfläche Wohnen als öffentlich-gefördertem Wohnungsbau hinaus: Zusätzlich mindestens 20 % preisge-dämpfte Wohnungen und mindestens 20 % Werkswohnungen im Plange-biet. Dabei sollen auch folgende Aspekte berücksichtigt werden:

-           behinderten- und altengerechte, barrierefreie Wohnungen,

-           Wohnungen für betreutes Wohnen,

-           Wohn- und Pflegeheime für bedürftige Personen, in Ergänzung mit einem Hos-piz,

-           Errichtung einer Fachausbildungseinrichtung für Sozial – und Pflegeberufe mit angegliedertem Wohnheim;

3.         Schaffung einer hohen Anzahl an Arbeitsplätzen;

4.         Sicherung von Flächen für den Gemeinbedarf (z.B. Schulnutzung, ^          Kin-dertagesstätten);

5. Sicherung von Flächen für eine kulturelle Nutzung;

6. Verwirklichung des Bürgerparks gemäß Rahmenplanung und Verwirklichung und Sicherung weiterer Grünflächen, insbesondere des alten Baumbestands rund um den Kugelgasbehälter.

II. Die Grundstücke des Stadtwerke-Konzerns werden in das Planverfahren aus-drücklich einbezogen und sind in einem ausgewogenen Gesamtkonzept mit den privaten Grundstücken zu berücksichtigen.

III. Im zu erstellenden Verkehrskonzept sind insbesondere eine sehr gute Anbin-dung an den ÖPNV und den SPNV (S-Bahn-Strecke) und eine weitgehende Reduzierung des MIV vorzusehen.

IV. Die Bürgerschaft ist frühzeitig in die weiteren Planungen einzubeziehen, bei-spielsweise über ein Werkstattverfahren.“


Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig zugestimmt