TOP Ö 6.2: Antrag zur Ächtung des N*Wortes

Beschluss: geändert beschlossen

Beschluss:

Der Integrationsrat bittet den Rat, in Anerkennung der aktuellen UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft der Diskussion eines Urteils des Landesverfassungsgerichtes Mecklenburg-Vorpommern zur die Nutzung des N*Wortes [1] sowie der aktuellen Diskussion zu kolonialen Klischees und rassistischen Stereotypen in Köln [2] Folgendes zu beschließen:

„Der Rat

1.    bittet die Verwaltung, die Ziele der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft in Köln umzusetzen und insbesondere anzuerkennen, dass jegliche Verwendung des N*Wortes rassistisch ist,

2.    setzt sich dafür ein, dass jegliche Verwendung des N*Wortes in der Stadt Köln vermieden und geächtet wird, um schwarzen Menschen und People of Color (PoC) ein friedvolles und diskriminierungsfreies Leben in Köln zu ermöglichen,

3.    bittet die Verwaltung, zur Weiterentwicklung der Kölner Städtepartnerschaften den Vorschlag für eine Partnerschaft mit einer Stadt südlich der Sahara zur Entscheidung vorzulegen.“


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig mit Änderung beschlossen

(das Wort ‚bekämpft‘ wurde durch die Worte ‚vermieden und geächtet‘ ersetzt)

 

Es wird beschlossen, dass in der Sitzung des Rates am 22. März Herr Abeke den Antrag des Integrationsrates in Vertretung des Vorsitzenden vorstellen wird.