TOP Ö 2.1.5: Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betreffend "Entwicklung des ehemaligen Clouth-Geländes"

Antrag: Entwicklung des ehemaligen Clouth-Geländes

Beschluss: ungeändert beschlossen

Beschluss:

 

Der Rat beauftragt die Verwaltung die notwendigen Voraussetzungen für eine zügige Entwicklung und Vermarktung des Clouth-Geländes zu schaffen, indem ein externes Planungsbüro beauftragt wird, das Gelände baureif zu entwickeln (Satzungsbeschluss, Erschließungsplanung, Erschließungsausführung). Soweit dies vergaberechtlich möglich ist, soll das Büro Scheuvens und Wachten, das bereits nach dem städtebaulichen Wettbewerb mit der Überarbeitung des städtebaulichen Konzeptes betraut wurde, beauftragt werden.

Die erforderlichen Mittel für die Planungsleistung und Erschließung des Geländes sind beginnend mit dem Haushaltsplan 2008 für die Folgejahre bereitzustellen.

 

Anschließend soll eine Parzellierung in verschiedene Einheiten erfolgen, die dann in die Ausschreibung oder Direktvermarktung gehen.

Bauherrengemeinschaften (Baugruppen) und experimenteller Wohnungsbau sind bei der Ausschreibung ebenso zu berücksichtigen wie ein Anteil von 25% öffentlich gefördertem Wohnungsbau gemäß Ratsbeschluss vom 28.04.2005. Hierfür sind geeignete Baufelder in der Planung vorzusehen.

 

Die denkmalgeschützten Hallen bzw. denkmalwerten Hallen sollen als identitätsstiftende Gebäude möglichst erhalten bleiben. Der Erhalt dieser Hallen hat Priorität gegenüber einer Neubebauung.

 

Bereits in vorausgegangenen Beschlüssen benannte Vorgaben (Verbleib der Künstlerateliers, Anteil gewerblicher Nutzungen) sind zu berücksichtigen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Mehrheitlich mit den Stimmen der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion Die Linke.Köln gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der FDP-Fraktion, der Fraktion pro Köln und gegen die Stimmen der Ratsmitglieder Herr Dr. Müser (Kölner Bürger Bündnis) und Frau May zugestimmt.

 

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Anmerkung:

 

Diese Angelegenheit wurde vorgezogen und als TOP 2.1.1 behandelt.