Beschluss: ungeändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Porz fordert die Stadtverwaltung auf, das Brückenbauwerk umgehend zu überplanen, damit eine Neugestaltung im zeitlichen Zusammenhang mit der Neugestaltung der Porzer Mitte realisiert werden kann. Sollte die Verwaltung personell dazu nicht in der Lage sein, sind die Leistungen unmittelbar fremd zu vergeben.

Als Zielvorstellung wird definiert, das vorhandene Bauwerk abzubrechen und durch eine schlankere Konstruktion zu ersetzen. Diese soll etwas südlicher und möglichst auch tiefer angeordnet werden, um sowohl die Wege- als auch die Sichtbeziehung zum Rhein zu verbessern. Aus statischen und gestalterischen Gründen soll auf Aufbauten verzichtet werden, die lichte Durchfahrtshöhe ist auf das Mindestmaß zu beschränken. Zusätzlich soll das gesamte Bauwerk so gestaltet werden, dass statt der heutigen, massiven Blumenkästen in Kombination mit den benachbarten Flächen andere Möglichkeiten mit einer lockeren Grünlandschaft geschaffen werden.

Falls ein Neubau an dieser Stelle aus technischen oder gestalterischen Gründen nicht möglich sein sollte, ist der Bezirksvertretung Porz aufzuzeigen, worin die Hindernisse bestehen. Gleichzeitig ist darzustellen, welche alternativen Möglichkeiten existieren, um das vorhandene Bauwerk nach Süden zu verbreitern und es zusätzlich offener zu gestalten. Auch hier ist zu prüfen, ob die Aufbauten entfernt werden können und ob beispielsweise die Blumenkübel durch flachere Konstruktionen ersetzt werden können. Zu beachten ist auch in diesem Fall eine möglichst offene Gestaltung, ggfls. ergänzt durch neue Beleuchtungskonzepte, die zum Queren zwischen dem Rheinboulevard und dem Porzer Zentrum einlädt.

Die grundsätzlichen Möglichkeiten sind der Bezirksvertretung Porz in der nächsten Sitzung sowie dem Beirat Porz-Mitte im Juni 2020 zu erläutern.