Tagesordnungspunkt

TOP 9.8: Einrichtung eines "Gefährdungsmeldungs-Sofort-Dienst" (GSD) des Amtes für Kinder, Jugend und Familie zur Bearbeitung von Meldungen mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

BezeichnungInhalt
Sitzung:04.03.2008   Rat/029/2008 
Beschluss:geändert beschlossen
Vorlage:  0016/2008 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschluss:

 

Der Rat der Stadt Köln beschließt die Einrichtung eines „Gefährdungsmeldungs-Sofort-Dienstes“ (GSD) zu Annahme, Einschätzung und Bearbeitung von Meldungen mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung ab 01.07.2008.

 

Zur Umsetzung beschließt der Rat die Einrichtung von 45,5 Sozialarbeiterstellen (Verg.Gr. Vb / IVb + VG 10/17) zum Stellenplan 2008. Da der Start des neuen Dienstes frühestens ab 01.07.2008 erfolgen kann, sind in 2008 lediglich 50 % der benötigten Finanzmittel erforderlich.

 

Die haushaltsmäßigen Auswirkungen werden im Rahmen des Veränderungsnachweises zum Haushalt 2008 im Teilplan 0601 Kinder-, Jugend- und Familienhilfe berücksichtigt. Dies führt zu einer Erhöhung der jahresbezogenen Deckungslücke in 2008 um rd. 1,64 Millionen Euro und in den Folgejahren um jeweils rd. 3,28 Millionen Euro.

 

Die Finanzierung des Finanzbedarfs ab 2009 richtet sich nach Maßgabe der jeweiligen Haushaltspläne.

 

Zusatz:

 

Der Rat beauftragt die Verwaltung, bei der Besetzung er im Rahmen der einzurichtenden (GSD) bewilligten Stellen die Notwendigkeit einer verstärkten interkulturellen Öffnung zu beachten.

 

Bei Einstellung ist daher Fachpersonal mit ausreichender interkultureller Kompetenz und mit entsprechendem sprachlichen und interkulturellen Hintergrund zu berücksichtigen. Als Orientierungsgröße sollte hierfür der bezirkliche Anteil der Familien mit Migrationshintergrund dienen.

 

Die Stellen sind dezentral anzubinden.


Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig zugestimmt.