Beschluss: Kenntnis genommen

Herr Dörkes vom Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung präsentiert eine Verkehrsuntersuchung zum Max Becker-Areal und geht dabei auf folgende Punkte ein:

 

-       Verkehrsuntersuchung Max Becker-Areal

-       Leistungsfähigkeit des Kfz-Verkehrs im umliegenden Straßennetz

-       Definition der Szenarien zur Untersuchung der Leistungsfähigkeit: Prognosefälle

-       Definition der Szenarien zur Untersuchung der Leistungsfähigkeit: Aufsiedlungen

-       Definition der Szenarien zur Untersuchung der Leistungsfähigkeit: Netzelemente Kfz

-       Definition der Szenarien zur Untersuchung der Leistungsfähigkeit: Netzelemente Rad/ÖPNV

 

In der Rückfragerunde werden folgende Fragen an Herrn Dörkes gerichtet:

 

Herr Dr. Kadelka fragt nach, ob das Max Becker-Areal zu den skizzierten Szenarien etwas beitragen könne. Herr Dörkes antwortet, dass es im Zusammenhang mit den Rad- und Fußwegeverbindungen nach Norden raus einige Maßnahmen gäbe, die das Umfeld verbesserten.

 

Herr Beer fragt nach den Auswirkungen auf die Weinsbergstraße. Er gibt zu bedenken, dass bei Aufsiedlungen im Gebiet mit ca. 20.000 Personen zusätzlich ca. 6.000 Autos insgesamt hinzukommen dürften. Herr Dörkes antwortet, dass vor allem die Widdersdorfer Straße stark belastet sei. Es müsse ermöglicht werden, dass das Gebiet umgewandelt wird und der Verkehr verträglich abgewickelt wird. Dazu seien Maßnahmen zum Umstieg vom Auto auf andere Verkehrsmittel notwendig. Im Rahmen der Fortschreibung der Rahmenplanung sei daher geplant, ein umfassendes Verkehrsgutachten zum Rahmenplanungsgebiet erstellen zu lassen.

 

Frau Lottmann fragt nach, ob das Hauptproblem der Knotenpunkte in Anbetracht der Szenarien gelöst werden könne, vor allem im Hinblick auf den ansteigenden Rad- und Fußverkehr? Sie möchte wissen, ob genügend Fläche an den Knotenpunkten vorhanden sei, um alle Verkehre abzuwickeln. Herr Dörkes antwortet, dass dies pauschal schwierig zu beantworten sei. Durch den Prozess der Verkehrswende stünde bei jeder Knotenpunktplanung der Rad- und Fußverkehr im Fokus. Es müsse dabei punktgenau geschaut werden, welches die richtige Maßnahme für die jeweilige Stelle sei.

 

Frau Themann fragt nach, wann das Gutachten fertig gestellt werde? Herr Dörkes antwortet, dass er davon ausgehe, dass das Gutachten im ersten Halbjahr des nächsten Jahres fertiggestellt werde. Er schlägt vor, dass der Gutachter sein Gutachten im Beirat vorstellen könne.

 

Frau Hennig merkt an, dass das Verkehrsgutachten und die Abwicklung der Verkehre entscheidend für den Gesamtverkehr im Gebiet seien. Eine gerechte Aufteilung der Verkehrsfläche sei ihr zudem ein weiteres wichtiges Anliegen. Außerdem regt sie an, die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens als Input in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen zu lassen. Die Betrachtung der Ränder des Wettbewerbsgebiets sei in Bezug auf alternative Mobilitätsangebote ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Frau Rheinschmidt merkt an, dass der städtebauliche Wettbewerb zum Max Becker-Areal auch einen Ideenbereich beinhalte, der Schnittstellen von Anfang an mitdenke.

 

Frau Lottmann fragt nach, wie der zeitliche Zusammenhang zwischen Wettbewerb und Gutachten sei. Herr Dörkes antwortet, dass die Büros, die am Wettbewerb teilnehmen werden, sich mit dem städtischen Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung und mit dem entsprechenden Gutachterbüro abstimmen sollten. Der Prozess müsse Hand in Hand gehen, denn das Gutachten sei noch nicht abgeschlossen. Eine verkehrsgutachterliche Betrachtung zur Rahmenplanung solle Handlungsschwerpunkte identifizieren, um die Verkehrswende in der Fläche zu realisieren. Bei einem Umbau der Stadt sei dies aber immer eine langwierige Geschichte.

 

Frau Hennig regt an, den Maarweg und die Widdersdorfer Straße mit in den Wettbewerb aufzunehmen. Frau Rheinschmidt antwortet, dass die Widdersdorfer Straße textlich enthalten sei, insgesamt könnte der Auslobungstext dahingehend noch einmal geschärft werden.

 

Frau Lottmann beendet die Diskussion und leitet über zu Tagesordnungspunkt 6.1.

 


Abstimmungsergebnis: zur Kenntnis genommen