Geänderter Beschluss:

1.         Die Bezirksvertretung Porz

-             nimmt die erfolgte Vorplanung zur Neugestaltung des Freiraums Porz-Mitte zur Kenntnis;

-             stimmt der Neugestaltung der Freianlagen im Innenstadtbereich Porz-Mitte zu und beschließt die Ausführungsplanung, auf der Grundlage der vorliegenden Entwurfsplanung von dem Planungsbüro club L94 Landschaftsarchitekten (Anlage 2,3) vorzunehmen und die Maßnahmen baulich umzusetzen. Die Gesamtkosten betragen ca. 3,2 Millionen Euro brutto. Für die Flächen des Betrauungsaktes ist die Finanzierung durch moderne stadt sicher gestellt. Der Eigenanteil an der Gesamtmaßnahme beträgt für die Stadt Köln insgesamt 1.609.643 Euro brutto.

-             spricht sich im Zusammenhang mit der Neugestaltung für die Installation von neuen Spielelementen aus.

-             bittet die Verwaltung, das Fontänen Feld in die Brunnenliste der Stadt Köln aufzunehmen

 

2.         Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe einer investiven Auszahlungsermächtigung in Höhe von 91.348 € im Teilfinanzplan 0901, Stadtplanung, Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei Finanzstelle 6100-0901-0-5000, Umgestaltung Porz Mitte, im Haushalt 2020/2021 für das Haushaltsjahr 2021.

 

3.         Folgende Punkte sind aus Sicht der Bezirksvertretung unabdingbar für eine

qualitativ hochwertige Gestaltung der Porzer Innenstadt, die die jahrelangen

Planungen und Anstrengungen rechtfertigt, und daher unbedingt zu berücksichtigen:

 

- Zierkirschen: Hier ist die im Konzept sehr prominent aufgeführte und mit für

die Entscheidung für dieses Konzept ausschlaggebende Vorzugsvariante anzupflanzen

(V1 – Prunus serratula „Kanzan“, nicht V2 Magnolia Kobus).

- E-Bike Ladestationen: Diese Stationen sind unumgänglich in einem zukunftsorientierten

Baugebiet, um die Nutzung so attraktiv wie möglich zu gestalten.

Die Rhein Energie soll gebeten werden, diese Ladestationen einzurichten. Plätze

hierfür sind von der Landschaftsarchitektur vorzusehen. Die Realisierung soll

umgehend erfolgen.

- Trinkwasserbrunnen: Die zentrale Platzbildung und Fokussierung auf die anzusiedelnden

Geschäfte erfordern das Angebot einer Trinkwasserstelle. Die

Frequenz ist durch die Geschäfte und Verweilflächen gegeben.

- Bodenstrahler: Das Anstrahlen der Bepflanzung stellt eine gestalterische Aufwertung

der Freiraumgestaltung dar und ist umzusetzen.

- Barrierefreiheit: Die Bezirksvertretung wird einen separaten Antrag stellen, um

die Barrierefreiheit über das Plangebiet hinaus zu gewährleisten.

- Bewässerungssystem: Die Bepflanzung wird größtenteils auf der Tiefgaragendecke

errichtet, so dass es hier zu Wurzelschäden durch Austrocknung kommen

wird. Die Fertigstellungs- und Entwicklungspflege löst dieses Problem nur

3 Jahre. Die Bewässerungsanlage der Bäume und Hecken

ist dauerhaft wirtschaftlicher als das permanente Gießen durch städtische Angestellte

bzw. den Bürgerverein. Eine solche Anlage stellt auch eine zukunftsweisende

Investition dar und ist daher umzusetzen.

- Die Verwaltung wird gebeten, das Müllentsorgungskonzept vorzulegen, um

sicherzustellen, dass die Flächen nicht vermüllen.

 

Die Verwaltung sichert zu, die unter Beschlusspunkt 4 eingebrachten Punkte des Änderungsantrags im Rahmen der Umsetzung in der Ausführungsplanung zu prüfen. (siehe Anlage 7)

 


Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig zugestimmt