Beschluss: geändert beschlossen

Herr Schykowski gibt zu Protokoll, dass die CDU-Fraktion eine Klarstellung wünscht, inwieweit tatsächlich jetzt jede Einzelmaßnahme aus dem Kreis der Bezirksvertretung erneut beantragt werden muss, oder ob die Verwaltung von sich aus tätig wird.

Der Antrag wird modifiziert auf Anregung des Bürgervereins Bayenthal Marienburg.

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden modifizierten Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung der Stadt Köln, eine durchgehende Fahrradverbindung von der Schönhauser Straße zum Militärring zu schaffen.

In einem ersten Schritt ist die gesamte Goethestraße zwischen Bayenthalgürtel und Südpark in eine Fahrradstraße umzuwidmen. Diese Teilmaßnahme soll zeitnah bis Ende 2022 umgesetzt werden.

Im zweiten Schritt ist der weitere Straßenverlauf der Achse als Fahrradstraße herzustellen, also der nördliche Abschnitt der Schillerstraße zwischen Schönhauser Straße bis zur Cäsarstraße sowie der südliche Abschnitt zwischen Goethestraße bis Militärring.

Für die Grünflächen beim Mathiaskirchplatz, einschließlich der südlichen Zuwegung von der Cäsarstraße bis zum selbigen, und dem Südpark ist ein Konzept zur Vermeidung von Konflikten zwischen Zufußgehenden und Radfahrerenden zu entwickeln.

Die Beschilderung der Fahrradstraße sollte so erfolgen, dass die Schilder an den jeweiligen Einmündungen wiederholt werden. Dieses ist beim Teilstück Schillerstraße nicht der Fall. Hier hat die Verwaltung lediglich am Anfang und am Ende des Teilstücks entsprechende Schilder aufgestellt. An den Einmündungen (Hölderlinstraße, Novalisstraße) ist lediglich eine für den Querverkehr sichtbare Beschilderung angebracht. Diese ist für bereits auf der Fahrradstraße befindliche Fahrzeuge daher nicht zu wahrzunehmen. 

Auf der Fahrbahn sollte ebenfalls verbindlich auf die Fahrradstraße hingewiesen werden. Andere Kommunen, so z.B. die Stadt Hürth, bringen hierfür das Schild „Fahrradstraße“ (Nr. 244 StVO) als Farbmarkierung auf der Fahrbahn auf. Dieses hat eine verbindliche Wirkung. Die Stadt Köln hingegen bringt lediglich weiße Fahrradsymbole mit Richtungspfeilen auf blauem Grund  auf, so im Teilstück Schillerstraße aber auch auf anderen Fahrradstraßen, wie z.B. dem Friesenwall. Im Gegensatz zur Aufbringung eines Fahrradsymbols mit Richtungspfeilen als Piktogramm, kommt es durch die Markierung von Zeichen 244 auf der Fahrbahn nicht zu Unklarheiten, auf welcher Art von Sonderweg man sich gerade befindet.

 

 


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt.