TOP Ö 5.1: Beschluss über das Ergebnis des Klausurtages vom 01.03.2008 bezüglich der MesseCity und städtebauliche Vorgaben für die weitere Bearbeitung und öffentliche Ausschreibung

Beschluss: geändert beschlossen

Beschluss:

 

Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt als Ergebnis des Klausurtages vom 01.03.2008 bezüglich der MesseCity und als städtebauliche Vorgaben für die weitere Bearbeitung und öffentliche Ausschreibung folgende Rahmenbedingungen:

 

1.         Es ist eine Aufweitung des parallelen Raumes zum Umlenkpunkt und eine Treppenanlage zur Gliederung des Platzes vorzusehen.

2.         Der Korridor soll zur verbesserten Aufenthaltsqualität durch eine Treppenanlage, die unterbaut werden muss, mit belebter Nutzung zur Platzseite versehen werden.

3.         Die geplante Bahnerweiterung ist zu berücksichtigen.

4.         Es sind zwei Baufelder zu planen: Das östliche Baufeld mit mindestens einer öffentlichen Durchwegung, das westliche Baufeld mit mindestens zwei öffentlichen Durchwegungen.

5.         Die Baufelder sind in Richtung Messe um ca. 5 m (Straßenbreite) zu verschieben.

6.         Der Standort des Musicals wird nicht festgelegt.

7.         Der gestalterische Mehraufwand für lagebedingt besondere Gebäude soll in die öffentliche Ausschreibung aufgenommen werden.

8.         Zur Logistikzone ist eine harte Abgrenzung (Mauer und Baumpflanzungen) vorzunehmen.

9.         Es sind einheitlich sieben Geschosse mit zwei Hochpunkten zu planen. Ein Hochpunkt ist das Umlenkgebäude parallel zum Rhein, der andere Hochpunkt soll am Auenweg liegen; hier ist ein Standort für den Hochpunkt mit Berücksichtigung der Achse zum zukünftigen DB-Bahnzugang zu finden.

10.      Die Bebauung an der Deutz-Mülheimer Straße ist in einer noch näher zu definierenden Gebäudetiefe (ca. ein Drittel des östlichen Baufeldes) zehngeschossig vorzusehen.

11.      Eine Aufweitung der Logistikzone auf 35 m wird von der Messe gefordert, jedoch sind nochmals im Gespräch mit der Messe und der Verwaltung andere Möglichkeiten zu prüfen (Gespräch hat bislang nicht stattgefunden).

12.      Die Blickbeziehung von der Deutz-Mülheimer Straße zum Messeturm soll erhalten bleiben.

13.      Das geplante Gebäude entlang der Bahntrasse im Süden soll nicht Bestandteil der öffentlichen Ausschreibung werden.

14.      Die Nutzungskennziffern für die Bruttogeschossfläche Nordseite mit 120 000 m² bis 135 000 m² und Südseite mit 15 000 m² bis 20 000 m² sind weiterhin Grundlage für Planung und Vermarktung.

 

Barrierefreiheit ist sicherzustellen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig zugestimmt.