Beschluss: ungeändert beschlossen

Beschluss:

  1. Die zuständigen Dezernate IV und V werden mit einer Kampagne zur breiteren Bekanntmachung von Täter*innenarbeit beauftragt. Diese soll im öffentlichen wie im digitalen Raum stattfinden. Die Kampagne soll zum einen über den Gewaltbegriff und über die unterschiedlichen Formen von Gewalt (psychisch, physisch), die im häuslichen Rahmen stattfinden, aufklären. Täter*innen soll kommuniziert werden, dass es effektive und bewährte Hilfs- und Präventionsangebote gibt, innerhalb derer sie an sich arbeiten können und nicht stigmatisiert werden. Gleichzeitig soll die Kampagne Betroffene und das soziale Umfeld adressieren, da diese erste Gewalthandlungen bzw. Alarmsignale besser und früher einordnen können, bzw. ihre*n Partner*in oder ihre*n Angehörige*n auf Anlaufstellen von Täter*innenarbeit hinweisen können.

 

  1. Die Verwaltung soll für die Kampagne bestehende Strukturen zusammenbringen und externe Expertise aus der praktischen Täter*innenarbeit einholen. Hierfür eignen sich z.B. die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit häusliche Gewalt e.V. aufgrund ihrer hohen Standards. Die Kampagne soll auf eine Landingpage führen, die Gewaltausübenden oder Gewaltbetroffenen den Weg zu einer für ihre Situation passenden Hilfe- oder Beratungsstelle innerhalb der Stadt weist.

Finanzierung: 

Die zur Finanzierung der Maßnahme benötigten Mittel in der Höhe von 20.000 Euro stehen im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung - im Haushaltsplan 2023/2024 zur Verfügung.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

einstimmig zugestimmt