Tagesordnungspunkt

TOP 5.1: Prüfauftrag Bildungslandschaft Höhenberg Vingst

BezeichnungInhalt
Sitzung:03.11.2008   BGW/012/2008 
Zusatz: Die Vorlage wurde mit Schreiben vom 08.10.2008 allen Ratsmitgliedern zugesandt.
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  4050/2008 

Beschluss:

 

Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen:

 

1.

Der Rat beschließt, dass die bestehende Bildungsarbeit in den Stadtteilen Höhenberg und Vingst auf der Grundlage der Aachener Erklärung des deutschen Städtetags als kommunale Bildungslandschaft weiter entwickelt und gestaltet wird.

Die Entwicklung bewegt sich auf zwei Handlungsebenen:

- einer pädagogischen Ebene, bei der – unter Mitwirkung aller beteiligten Akteure – die schulischen und außerschulischen Bildungsangebote, die Beratungs- und Betreuungsangebote unterschiedlicher Träger sowie die bestehenden Kooperationen in einen Gesamtzusammenhang gestellt und weiterentwickelt werden. Dies soll in der räumlichen Ausdehnung die Gesamtheit beider Stadtteile einbeziehen.

- eine räumliche Ebene, bei der pädagogisch-architektonische und wohnungspolitische Aspekte bei den Planungen berücksichtigt werden genauso wie Bedarfe, die durch die Bildungslandschaft entstehen. Diese Planungsebene soll sich auf das Terrain zwischen Olpener Str., Burgstr., Schulstr., und Regensburger Str. beziehen. Hierbei sollen die dort angesiedelten Einrichtungen Kita Augsburger Str., Montessorigrundschule Schulstr./Nebenstelle Ferdinandstr. und die Hauptschule Nürnberger Str., der öffentliche Spielplatz Augsburger Str., das von der GAG geplante Mehrgenerationenhaus in der Nürnberger Str. sowie die für Abriss und Neubau vorgesehenen Sozialhäuser des WVB in der Augsburger Str. als Gesamtheit betrachtet werden.

 

2.

Der Rat beschließt, das Angebot der GAG zur Übernahme einer Patenschaft anzunehmen. Mit der Patenschaft unterbreitet die GAG der Stadt Köln das Angebot, die Kommunikations- und Veränderungsprozesse, die im Rahmen einer zu entwickelnden Bildungslandschaft notwendig werden, ganzheitlich einzuleiten und zu steuern und die Maßnahme durch die GAG sowohl hausintern sowie auch durch ein geeignetes Planungsbüro begleiten zu lassen. Sie erklärt sich bereit, die Federführung für den Gesamtprozess und die Kosten für eine fachliche interne und externe Begleitung sowie für im Verlauf entstehende planerische Kosten zu übernehmen.

 

Für die pädagogische Begleitung einer Konzeptentwicklung für die Bildungslandschaft wird die GAG einen Förderantrag über den Verband der Wohnungswirtschaft NRW an das Schulministerium NRW stellen, mit dem Ziel einer Freistellung einer Lehrkraft.

 

Aktuell entstehende Kosten übernimmt somit die GAG. Für die Stadt Köln leisten verschiedene Fachämter Unterstützung im Rahmen ihrer Aufgabenstellung. Haushaltsmäßige Auswirkungen liegen nicht vor.

 


Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt