Tagesordnungspunkt

TOP 9.2.8: Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes und zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung
Arbeitstitel: Universitätsklinik Köln in Köln-Lindenthal

BezeichnungInhalt
Sitzung:15.06.2009   BV3/0027/2009 
Beschluss:geändert beschlossen
Vorlage:  1958/2009 


Beschluss:


Die Bezirksvertretung Lindenthal empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, folgenden ergänzten Beschluss zu fassen:

Der Stadtentwicklungsausschuss

1.             beschließt, gemäß § 2 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch) in Anwendung des vereinfachten Verfahrens nach § 13 BauGB einen Bebauungsplan für den Bereich zwischen der Kerpener Straße, der östlichen Grenze der Baugrundstücke Lindenthalgürtel 20 bis 46 sowie der Ostgrenze des Baugrundstückes Gleueler Straße 88, Gleueler Straße, Joseph-Stelzmann-Straße, Bardenheuerstraße und Robert-Koch-Straße einschließlich der Flächen östlich der Robert-Koch-Straße zwischen Kerpener Straße und Robert-Koch-Straße Nr. 22 in einer Tiefe von ca. 120 m in Köln-Lindenthal –Arbeitstitel: "Universitätsklinik Köln" in Köln-Lindenthal– aufzustellen mit dem Ziel, ein Sondergebiet mit der Zweckbestimmung Klinik, Forschung und Lehre festzusetzen;

2.             nimmt das städtebauliche Planungskonzept für den Bereich der "Universitätsklinik Köln" in Köln-Lindenthal zur Kenntnis (Anlage 3) und

3.             beschließt die Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB nach Modell 2 (Abendveranstaltung)

 

mit folgenden Maßgaben für den Tunnel entlang der Joseph-Stelzmann-Straße:

1. Breite mindestens 4,25 m

2. Sicherheit

Um aus einem 80 m langen Tunnel keinen Angstraum zu machen, sind eine Breite von 4,00 m und Höhe von mindestens 2,50 m erforderlich. Es ist eine angemessene Beleuchtung vorzusehen und es soll soviel Tageslicht wie möglich von den Seiten hereinkommen. Mindestens alle 5 m sind seitliche Öffnungen in Brusthöhe einzubauen, wenn für den Tunnel eine geschlossene Seitenwand vorgesehen ist.
Mindestens zwei Notrufeinrichtungen sind zu installieren.
Die Pläne sind der Frauenbeauftragten der Stadt Köln und der Gleichstellungsbeauftragten der Universität zu Köln vorzulegen.

3. Barrierefreiheit:

Der Tunnel ist barrierefrei zu gestalten. Die Planung ist mit der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln abzustimmen.

4. Fuß- und Radverkehr

Die Ein- und Ausfahrten sind für den Radverkehr und den Fußverkehr so zu sichern, dass der querende Baustellenverkehr diesen nicht gefährdet. Des Weiteren ist auch der Radverkehr - entsprechend den Fußgängern mittels ihrem Zebrastreifen - zu bevorrechtigen. Für die Barrierefreiheit sind entsprechende Leitsysteme einzubauen. Die Kanten der Bordsteine sind abzuflachen.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig zugestimmt.

Nicht anwesend: Frau Specht-Schäfer, Frau Theisling