Tagesordnungspunkt

TOP 9.2.11: Städtebauliche Entwicklung Eifelwall
hier: Überprüfung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und Gegenüberstellung mit den Entwicklungszielen des Masterplans Innenstadt

Die Vorlage ging allen Mitgliedern der Bezirksvertretung Lindenthal mit Schreiben vom 08.06.2009 zu.

BezeichnungInhalt
Sitzung:15.06.2009   BV3/0027/2009 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 14, Nein: 3
Vorlage:  5740/2008 
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Beschlussvorlage Rat Dateigrösse: 60 KB Beschlussvorlage Rat 60 KB
Dokument anzeigen: Anlage 1 Dateigrösse: 2 MB Anlage 1 2 MB

Beschluss:


Die Bezirksvertretung Lindenthal empfiehlt dem Rat, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat nimmt die Gegenüberstellung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für die städtebauliche Entwicklung des Gebietes zwischen Eifelwall, Rudolf-Amelunxen-Straße, Hans-Carl-Nipper­dey-Straße und Luxemburger Straße in Köln-Neu­stadt/Süd und Köln-Sülz mit den Entwick­lungszielen des Masterplans Innenstadt zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, einen städtebaulichen Wettbewerb mit den Entwicklungszielen der Alternative 3 unter Berück­sich­tigung des Wohnungsbauprogramms 2015 und eines möglichen Standorts des Neubaus des historischen Archivs durchzuführen.

 

Die Gegenüberstellung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für die städtebauliche Entwicklung des Gebietes zwischen Eifelwall, Rudolf-Amelunxen-Straße, Hans-Carl-Nipperdey-Straße und Luxemburger Straße in Köln-Neustadt/Süd und Köln-Sülz mit den Entwicklungszielen des Masterplans Innenstadt hat folgende alternative Entwicklungsszenarien ergeben:

 

 

Alternative 3

 

Zielsetzung des Wettbewerbes ist es, weitgehend den Masterplan Innenstadt umzusetzen und das Wettbewerbsgebiet Eifelwall als Bestandteil eines "Wissensparks" mit einem Anteil von Wohnnutzung zu entwickeln. Dabei sind vorrangige Entwicklungsziele

1.      die Reorganisation und Nachverdichtung des Universitätsareals,

2.      die Schaffung eines neuen Campusareals,

3.      die Ausbildung des Hochhausensembles Universität,

4.      die Entwicklung einer Wohnbebauung entlang des Eifelwalls,

5.      die Fuß- und Radwegevernetzung über Südkreuz und Volksgarten,

6.      die Fortführung des inneren Grüngürtels.

 

Als Bruttoerlöse für den städtischen Haushalt sind einer ersten Abschätzung zufolge insgesamt ca. 8,72 Mio. € zu erwarten. Entschädigungszahlungen an die Grundstückeigentümer aufgrund geänderter Planung sind in dieser Kalkulation nicht berücksichtigt. Detaillierte Berechnungen sind erst im Rahmen eines Wertermittlungsverfahrens möglich.

 

Der Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses vom 10.04.2008 wird aufgehoben.

 

Die Standortsuche für den Neubau des historischen Archivs der Stadt Köln ist zwischenzeitlich fortgeschritten, dabei zeigt sich, dass der Standort Eifelwall gute Standortvoraussetzungen bietet. Auf der Nordspitze des im städtebaulichen Masterplans Innenstadt zur Bebauung vorgesehenen Areals kann auf ca. 6.000 m² Grundstücksfläche dieser Neubau erfolgen.

 

Bei einer Entscheidung für den Standort Eifelwall zum Neubau des historischen Archivs ist dieses Vorhaben in allen aufgezeigten Varianten realisierbar. Für die vorstehenden sonstigen Entwicklungsziele steht dann anteilig weniger Fläche zur Verfügung.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

Mehrheitlich zugestimmt.

14 Ja-Stimmen (7 CDU, 4 SPD, 2 FDP, 1 Pro Köln)
  3 Nein-Stimmen (3 Grüne)

Nicht anwesend: Frau Specht-Schäfer, Frau Theisling