TOP Ö 9.8: Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Verkehrskonzept für Köln-Vogelsang

Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Ehrenfeld fordert die Verwaltung auf, nachfolgende, teilweise von der Bezirksvertretung mit Stimmen aller Fraktionen beschlossene Maßnahmen kurzfristig umzusetzen:

 

-         Der gesamte Siedlungsbereich Köln-Vogelsang, inkl. Vogelsang-Nord, ist an den Ortseingängen als 30-km/h-Zone und zusätzlich  mit dem Schild „Durchfahrtsverbot für LKW – Versorgungsfahrzeuge frei“ auszuschildern. Hierbei ist darauf hinzuwirken, dass sich auch die KVB-Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

-         Zur Einhaltung der 30 km/h-Regelung sind folgende begleitende Maßnahmen durchzuführen:

1.      die sofortige Inbetriebnahme des Starenkastens vor der Schule Vogelsanger Markt,

2.      regelmäßige mobile Radarkontrollen der Polizei,

3.      gegebenenfalls bauliche Maßnahmen, die jedoch einen problemlosen Busverkehr zulassen (hierbei sind bestehende Einrichtungen auf ihre Funktionalität und Sicherheit zu prüfen).

-         Die von der Bezirksvertretung schon lange beschlossene und seit Jahren in Aussicht gestellte Maßnahme „Kolkrabenweg“ ist kurzfristig umzusetzen. Ergänzend ist im Kreuzungsbereich „Kolkrabenweg/Silbermöwenweg“ ein Fußgänger-Überweg anzulegen. Ebenfalls ist die in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung beschlossene Umgestaltung des Kreuzungsbereiches Venloer Straße/Westendstraße/Kolkrabenweg durch zu führen.

-         Für den Neubaubereich Vogelsang-Nord, mit den Straßen Silbermöwenweg und Seeadlerweg ist

1.      die ebenfalls schon seit langem beschlossene KVB-Busschleuse kurzfristig zu realisieren,

2.      zu prüfen, inwieweit an den Kreuzungsbereichen Seeadlerweg rechtsabbiegend in die Venloer Straße und Venloer Straße rechtsabbiegend in den Seeadlerweg eine „Grünpfeil-Regelung“ eingeführt werden kann.

-         Zur Finanzierung der Maßnahmen aus diesem Verkehrskonzept ist die Möglichkeit 

auf Mittel aus den Konjunkturprogrammen des Bundes und des Landes zu      prüfen.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

Die Bezirksvertretung Ehrenfeld stimmt dem Antrag einstimmig zu.