TOP Ö : Sachstand Sanierung Großmarktgelände
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Beschluss: Kenntnis genommen

Mitteilung:

 

Aufgrund einer neuerlich vorgenommenen Begutachtung des Hallenhauptdaches im Rahmen der Vorbereitungen für die Ausschreibung der Dachsanierung vom 06.05.2009 durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen hat sich die Verschlechterung der Festigkeit des Daches der Großmarkthalle ergeben. Daraufhin hat die Verwaltung eine sofortige Sanierungsmaßnahme am 27.05.2009 eingeleitet. Das Bedarfsfeststellungsverfahren mit Beschlussfassung und Öffentlicher Ausschreibung konnte nicht mehr abgewartet werden.

 

Nachdem der Rat in seiner Sitzung am 19.06.2007 beschlossen hatte, den Großmarkt bis ins Jahr 2020 auf dem jetzigen Areal zu belassen, wurde bereits am 12.04. und 09.05.2007 vor dem Hintergrund der Sicherheit der Hallenüberdachung das Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen eingeholt. Die damit als notwendig angezeigten Reparaturen an der der Halle vorgelagerten Dachfläche wurden von der Verwaltung unverzüglich veranlasst.

 

In der Folge wurde die Sanierung der gesamten Hallenüberdachung inkl. der vorgelagerten Dachfläche in die Maßnahmenplanung des Großmarktes aufgenommen. Die zur Einleitung des Bedarfsfeststellungs- und Vergabeverfahrens sowie der Bereitstellung der Haushaltsmittel erforderlichen Wege wurden eingeleitet. Wie dem Rechnungsprüfungsamt mit Schreiben vom 27.04.2009 mitgeteilt wurde, wies die Maßnahmenplanung gem. qualifizierter Kostenschätzung ein Kostenvolumen in Höhe von 1.787.500 EUR aus. Aus Kostengründen sollte die Maßnahme zunächst noch auf das dringend notwendige Maß reduziert werden. Aus diesem Grund erfolgte eine ergänzende Ortsbesichtigung des Daches mit demselben Gutachter am 06.05.2009.
Zur aktuellen Situation liegt daraufhin der Verwaltung seit dem 12.05.2009 das Gutachten vom 07.05.09 vor, das in Ergänzung zu den in 2007 getroffenen Feststellungen die Sanierung des Daches dringend empfiehlt. Der Zustand hat sich seit 2007 merklich verschlechtert. Das Gutachten hält fest, dass „die Lagesicherheit der Dacheindeckung bei einem Windangriff (Sturm), mit dem sich daraus ergebenden Gefährdungspotential, nicht gewährleistet ist“ und die Sanierung unverzüglich in die Wege zu leiten ist.

 

In Auswertung des Gutachtens hat sich die Verwaltung der nachdrücklichen Empfehlung angeschlossen. Darüber hinaus wurde nach fachlicher und rechtlicher Abwägung der momentanen Situation Gefahr in Verzug festgestellt und am 27.05.2009 die sofortige Auftragserteilung im Wege der freihändigen Vergabe veranlasst. Um trotz der schnellen Beauftragung Vergleichswerte für die Vergabe zu haben, haben sich die beteiligten Dienststellen darauf geeinigt, mindestens drei Preise von Dachdeckern telefonisch anzufragen und dann den günstigsten zu beauftragen, der am ehesten mit den Sanierungsmaßnahmen beginnen kann. Das Leistungsverzeichnis zum Auftrag liegt vor und umfasst den im Gutachten geschilderten südwestlichen Bereich des Hallendaches. Der vorgelagerte Flachbau und der nordöstliche Etagendachbereich bleiben zumindest zunächst außen vor. Der mit der beabsichtigten Maßnahme verbundene Unterhaltungsaufwand ist im Doppelhaltshalt 2008/2009 im Teilergebnisplan 0202-Märkte in Teilplanzeile 13-Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen berücksichtigt.

 

Das Rechnungsprüfungsamt und alle beteiligten Stellen sind im Verfahren eingebunden und werden auf dem Laufenden gehalten.


Abstimmungsergebnis:

 

Kenntnis genommen