TOP Ö 4.2: Änderungsantrag der SPD-Fraktion/Fraktion Bündnis 90 Die Grünen zu: Änderungsantrag der Gewalt- und Amokprävention an Kölner Schulen

Antrag: Gewalt- und Amokprävention an Kölner Schulen

Beschluss: ungeändert beschlossen

Beschluss:

Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung appelliert an die Bezirksregierung, als Schulaufsicht bessere Rahmenbedingungen an den Schulen vor Ort zu schaffen, um Anzeichen möglicher Gewalt gegen Mitschülerinnen und Mitschüler oder Amokdrohungen wirksam unterbinden zu können.

Dazu gehört die Bereitstellung von fachspezifisch ausgebildetem Personal, mehr Ganztagsangebote an weiterführenden Schulen sowie der Ausbau vorhandener Netzwerke und die Unterstützung der sogenannten „Krisenteams“ an den einzelnen Schulen, eine Kooperation aus Polizei, dem Schulträger, dem schulpsychologischen Dienst, der Jugendhilfe, der Familienberatung und der Schule selbst.

Unverzichtbar sind ebenso Beratungs- und Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer.

Wir fordern die Landesregierung auf, die von ihr selbst ins Leben gerufenen Krisenteams für verbindlich zu erklären und angemessene Entlastung zu gewähren. Als Schulaufsicht wird sie gebeten, die Schulleitungen zu verpflichten, schuleigene Krisenteams zu bilden und sie als kompetente Ansprechpartner/-partnerinnen innerhalb der Schule zu etablieren.

Die Kölner Verwaltung wird darüber hinaus gebeten, mit dem Schulpsychologischen Dienst und den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) den Schulen als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen, um somit eine effektive Unterstützung in der Gewaltprävention vor Ort zu gewährleisten.

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt