TOP Ö 6.2.8: Antrag der Fraktion Bd.90/Die Grünen hier: Keine Atomtransporte in Porz

Antrag: Keine Atomtransporte in Porz

Beschluss: endgültig abgelehnt

Abstimmung: Ja: 9, Nein: 9

Herr Eberle beantragt gem. § 21 der Geschäftsordnung Schluss der Beratung.

 

Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich angenommen

                                                7 Ja-Stimmen (SPD, Die Linke)

                                                6 Nein-Stimmen (CDU, FDP)

                                                5 Enthaltungen (CDU, Bd.90/Die Grünen, pro Köln)

 

Beschluss:

Die Ankündigung, den Salzstock in Gorleben als zukünftiges Endlager für Atommüll zu nutzen, steht im klarem Widerspruch zu den Erfahrungen und Wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten 40 Jahre mit Atommüll in Salzstöcken. Dies zeigte sich insbesondere im Wassereinbruch im Salzstock Asse und auch in der Grundwasserdiffusion in Gorleben.

Da die Bundesregierung gegen jeglichen wissenschaftlich und praktisch erwiesenen Verstand an Gorleben als Endlager festhalten will, ist mit einer Zunahme von Atommülltransporten über den Verschiebebahnhof Gremberghoven zu rechnen.

Die Bezirksvertretung Porz erklärt Porz zur Atomtransportfreien Zone und bittet den Rat der Stadt Köln, sämtliche Atommülltransporte auf Kölner Gebiet zu untersagen und Köln insgesamt zu einer Atomtransportfreien Zone auszurufen.


Abstimmungsergebnis: Abgelehnt

                                    9 Ja-Stimmen (SPD, BD.90/Die Grünen, Die Linke)

                                    9 Nein-Stimmen (CDU, FDP, pro Köln)