TOP Ö : Sachstandsmitteilung zum Bau der Sportanlage Sürther Feld

Kenntnis genommen

Entsprechend dem Vorschlag von RM Breite wird die Mitteilung auch dem Stadtentwicklungsausschuss vorgelegt.

Die Nachfrage von RM Breite, zu welchem Zeitpunkt der Planungsauftrag erteilt worden ist, wird die Verwaltung schriftlich beantworten. Der Bitte von RM Breite, dies rechtzeitig vor der Sitzung des Finanzausschusses zu tun, wird die Verwaltung nachkommen.

In einer sich anschließenden sehr intensiven Diskussion mit Wortbeiträgen von RM Kron, RM Köhler, RM Breite, RM Thelen, RM van Benthem wird deutlich, dass dem Projekt interfraktionell eine sehr hohe Priorität eingeräumt wird. CDU und FDP kritisieren allerdings, dass die Finanzierung der Baukosten bereits in den vergangenen Haushaltsjahren gesichert wurde und die Umsetzung nicht zuletzt an der Zurückstellung der Beratungen zum Doppelhaushalt 2010 / 2011 scheitert. In diesem Zusammenhang betont Frau Dr. Klein ausdrücklich, dass insbesondere die fehlende Finanzierung der Folgekosten ( ca. 480.000€ per anno ) der Herbeiführung eines Baubeschlusses im Wege steht. Richtig sei aber – insofern besteht ebenfalls interfraktionelle Einigkeit -, dass die Verwaltung die Folgekosten mit darlege. RM Thelen sieht hier die Notwendigkeit, dass die Sportverwaltung beispielsweise über einen Sportstättenentwicklungsplan eine Aussage machen sollte, wie viel Sportstätten, auch unter Beachtung der Folgekosten, sich die Stadt leisten kann. Es sei darzustellen, welche Pflege die Sportverwaltung auf städtischen Flächen leisten könne.

Abschließend besteht interfraktionell Einvernehmen darüber, dass die Sportpolitik rechtzeitig vor den Beratungen zum Doppelhaushalt mit Blick auf Kosten, die nicht dem Sport zuzuordnen sind ( z.B. Kreisverkehr ), darauf hinwirken muss, dass auch die übrigen fachpolitischen Verantwortungsträger – auch mit finanziellem Anteil – beteiligt werden müssen.