RM Kron erläutert die Intention der Antragstellung, insbesondere die Notwendigkeit, das bestehende Verfahren zur Verteilung der Wasserzeiten an Vereine und Gruppen in den Bädern zu optimieren. Die Wasserverteilung soll zukünftig durch die KölnBäderGmbH als Eigentümerin und Betreiberin erfolgen. Es gab interfraktionell intensive Diskussionen, die letztendlich in den jetzt vorliegenden gemeinsamen Antrag münden. RM Uckermann hält die Zielrichtung, das Verteilungsgeschäft künftig über die KölnBäderGmbH zu steuern, für problematisch. Die Fraktion pro Köln würde aber den Antrag mittragen, wenn bei der Konzepterstellung die Stadtbezirke mit einbezogen werden.

Zunächst lässt RM Kron über den mündlich eingebrachten Ergänzungsantrag von RM Uckermann, in den Abstimmungsprozess die Stadtbezirke mit einzubeziehen, abstimmen:

Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich gegen pro Köln abgelehnt.

Anschließend lässt RM Kron über den Ursprungantrag abstimmen:

Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt,

 

  1. einen objektiven, nachvollziehbaren und effizienten Verteilerschlüssel für die Nutzung der Wasserzeiten in den Kölner Bädern in Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Kölner Schwimmvereine e.V. (OKS) zu entwickeln und dem Sportausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen. Abschließend ist die KölnBäder GmbH mit dessen Umsetzung gegenüber den Vereinen zu beauftragen. Zukünftige Änderungen des Verteilerschlüssels sind jeweils dem Sportausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen.

 

  1. Die Optimierung der so erfolgten Wasseraufteilung soll seitens der KölnBäder GmbH durch gezielte, regelmäßige Überprüfung und zeitnahe Gegensteuerungsmaßnahmen in Abstimmung mit der Sportverwaltung sichergestellt werden.

 

  1. Die durch Vereine und Gruppen genutzten Wasserzeiten in den städtischen Schulschwimmbädern sind, damit es eine überall geltende einheitliche Regelung über alle Wasserflächen gibt, in die Verteilung einzubeziehen. Damit die städtischen Schulschwimmbäder optimal und transparent genutzt und die städtische Bäder effizient alle in einer Hand betrieben werden, sind für alle Schulschwimmbäder nach dem Muster des Schulschwimmbades Kartäuserwallbad „Betriebsführungsverträge“ mit der KölnBäder GmbH abzuschließen.

 

  1. Es ist zu prüfen, ob für die Umsetzung der Wasserflächenverteilung in Zusammenarbeit mit dem OKS bei den Sportvereinen und Gruppen der KölnBäder GmbH eine zusätzliche Pauschalvergütung pro Jahr in angemessener Höhe auf Basis der nötigen Personalressourcen gewährt werden muss.

  2. Für das Projekt "Sicher Schwimmen“ ist sicherzustellen, dass auch zukünftig ausreichend Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden, um die definierten Ziele zu erreichen.

  3. Die aus den Ziffern 1, 3 und 4 folgenden finanziellen Auswirkungen für die Stadt Köln sowie die KölnBäder GmbH sind gegenüber dem Sport- und Finanzausschuss darzustellen.

  4. Für die Schwimmsport treibenden Vereine in ihrer Gesamtheit dürfen sich aus der Optimierung der Wasserverteilung heraus keine Kapazitätsverringerungen ergeben. Begünstigt werden jene Vereine, die die Kapazitäten optimal nutzen.

 

  1. Über die Ergebnisse der Verteilung und erfolgter Modifikationen ist der Sportausschuss in regelmäßigen Abständen zu unterrichten. Ein Jahr nach der Realisierung soll ein Erfahrungsbericht unter Beteiligung aller Akteure erstellt und dem Sportausschuss zur Evaluierung vorgelegt werden.

 

 


Abstimmungsergebnis:

Bei Enthaltung pro Köln einstimmig zugestimmt.