TOP Ö 7.1: Beschluss über die Einleitung betreffend die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 7242/02 und Beschluss zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung
Arbeitstitel: Airport-Business-Park (2. Änderung) in Köln-Porz-Gremberghoven

Beschluss:

 

Der Ausschuss Umwelt und Grün empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, wie folgt zu beschließen:

 

Der Stadtentwicklungsausschuss

1.      beschließt, das Verfahren zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 7242/02 gemäß § 2 Absatz 1 in Verbindung mit § 1 Absatz 8 Baugesetzbuch (BauGB) für das Gebiet 40 m südlich der Bundesautobahn A 4 (Köln - Olpe), gelegen zwischen der Bahntrasse Köln - Troisdorf und dem Josef-Linden-Weg –Arbeitstitel: Airport-Business-Park (2. Änderung) in Köln-Porz-Gremberghoven– einzuleiten;

2.      nimmt das städtebauliche Planungskonzept zur Kenntnis und beschließt die Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 BauGB nach Modell 1 (Aushang).

 

Außerdem soll von der Verwaltung geprüft werden, ob und unter welchen Bedingungen folgende Ergänzungen umzusetzen sind:

 

·      Die neu zu schaffende Ausgleichsfläche ist unter Berücksichtigung aller Ökopunkte ausschließlich im Stadtbezirk Porz bereits zu stellen. Der Ausgleich soll nach einem mit BUND und NABU abgestimmten Konzept zwischen Porz-Zündorf und Porz-Langel erfolgen. Der Projektentwickler garantiert die Übernahme der Grünpflegekosten durch den Investor für mind. 5 Jahre.

·      Es ist ein umfassendes Verkehrsgutachten für den Bereich Frankfurter Str / Alter Deutzer Postweg vor zu stellen, aus dem die zu erwartenden Verkehrsströme und -belastungen unter Berücksichtigung sowohl der weiteren Verkehrsentwicklung als auch der sukzessiven Weiterentwicklung des Airport-Business-Parks.

·      Die verkehrliche Hauptanbindung des Jakob-Linden-Weg soll über den Alten Deutzer Postweg erfolgen. Die letztere Straße muss entsprechend ausgebaut und ertüchtigt werden.

·      Der Investor hat für eine ausreichende Regenwasserversickerung auf dem Grundstück zu sorgen.

·      Für die Energieversorgung sollen innovative Versorgungskonzepte mit dezentraler Energieerzeugung z.B. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung und einem hohen Anteil regenerativer Energieerzeugung sowie einer hohen Energieeffizienz eingesetzt werden.


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt.