Erstellung eines Kölner Lebenslagenberichts

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BeratungTOPStatusZuständigBeschlussAbstimmung 
14.02.2017 Rat3.1.1öffentlichAntrag / Anfrage  
Beratungsergebnisse

Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, einen Kölner Lebenslagenbericht beginnend mit dem Jahr 2016 zu erstellen, der periodisch im Abstand von fünf Jahren fortgeschrieben wird.

 

1.    Der Bericht soll mit folgenden Maßgaben erstellt werden:

 

§  Es sind im Rahmen der Untersuchung über die Lebenslagen der Kölner Bevölkerung beispielsweise mit Hilfe der Indikatoren  Familien- und Erwerbssituation, Arbeitslosigkeit, Einkommens-und Vermögensverhältnisse, Wohnen, Bildung, Gesundheit, Umwelt, Sozialausgaben und Sozialkapital zu betrachten. Die Untersuchung soll auch Statusaussagen im Lebenslauf berücksichtigen.

 

§  Die Untersuchung muss aussagefähige sozialräumliche Auswertungen und Darstellungen im Kölner Stadtgebiet ermöglichen.

 

§  Darüber hinaus sollen die o.a. sekundärstatistischen Daten  durch primärstatistische Daten ergänzt werden. Dazu können z.B. zählen: direkte Befragungen zur subjektiven Lebenszufriedenheit und –qualität, zur Nutzung von Sozial-, Bildungs- und Freizeitangeboten, zu Bürgerbeteiligung, zum bürgerschaftlichen Engagement, zur Wahlbeteiligung bzw. zu Ursachen für Nichtbeteiligung an Wahlen und letztlich auch zur Bevölkerungsstruktur.

 

§  Bei der Entwicklung des Untersuchungsprofils und der durchzuführenden Untersuchung ist auf den Datenbestand der städtischen Statistik zurückzugreifen sowie auf die Darstellung von Daten und Fakten zur Begründung von Förderprogrammen,  beispielsweise „Starke Veedel – starkes Köln“, und auf Erhebungen staatlicher Institutionen. Der Lebenslagenbericht ist mit aktuellen empirischen Erhebungen zu ergänzen. Dazu soll die Verwaltung versuchen, Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen einzugehen.  

 

2.    Der Lebenslagenbericht ist den Fachausschüssen des Rates sowie den sozialen Akteuren der Kölner Stadtgesellschaft, wie z.B. Wohlfahrtsverbänden, sozialen Trägern, Gewerkschaften, Wirtschaftskammern usw. im Rahmen dafür geeigneter Beratungsforen darzustellen.

 

 


Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Die Linke., der FDP-Fraktion, der AfD-Fraktion, der Gruppe pro Köln und der Gruppe Piraten zugestimmt.