Beschluss: ungeändert beschlossen


Beschluss:

Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt:

 

Um die Situation für Radfahrende und Zufußgehende im Bereich zwischen Drehbrücke und Südbrücke in Deutz zu verbessern, wird die Verwaltung beauftragt, folgende Maßnahmen mit höchster Priorität und unabhängig voneinander umzusetzen:

  1. Die Verwaltung nimmt Kontakt zur Gesellschaft Moderne Stadt als Eigentümerin des Grundstücks Siegburger Straße 104 auf und ermöglicht eine Verbindung für Radfahrende über das Gelände des ehemaligen Frauenautohauses und der Ellmühle hin zum Poller Kirchweg. Auf diese Weise wird die für Radfahrende und Zufußgehende gefährliche Engstelle im Bereich Alfred-Schütte-Allee Ecke Siegburger Straße entschärft.

  2. Der Poller Kirchweg wird vom nördlichen Ende bis zur Kreuzung Am Schnellert als Fahrradstraße, aus südlicher Richtung kommend mit dem Zusatzschild „Kfz-Verkehr frei“, ausgewiesen. Gleichzeitig wird die Zufahrt von der Nordseite für den Kfz-Verkehr gesperrt und durch Poller abgesichert.

  3. Auf beiden Seiten des Poller Kirchwegs zwischen Nordende und Tankstelle wird absolutes Halteverbot ohne Ausnahmen angeordnet. Ebenfalls auf beiden Seiten werden Gehwege abmarkiert, um die Sicherheit für Zufußgehende zu erhöhen. Letzteres auch auf dem Teilstück zwischen Tankstelle und der Kreuzung Am Schnellert.

  4. Die Straßen Am Schnellert (in voller Länge) und die Alfred-Schütte-Allee (zwischen Südbrücke und Drehbrücke) werden als Fahrradstraßen mit dem Zusatz „Kfz-Verkehr frei“ ausgewiesen. Auf beiden Seiten beider Straßen werden in regelmäßigen Abständen Barrieren errichtet, um die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit für den MIV technisch unmöglich zu machen. Die Barrieren sind so einzurichten, dass der Radverkehr durch sie nicht behindert wird.

  5. Der Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt, eine provisorische Lösung zu realisieren, um während der sanierungsbedingten Sperrung der Drehbrücke einen direkten Zugang von der Siegburger Straße zu den Poller Wiesen zu ermöglichen, ist hiervon nicht berührt. Die Bezirksvertretung bekräftigt die Notwendigkeit, auch diesen Beschluss mit höchster Priorität umzusetzen.

 

 

 



Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig zugestimmt.