Beschluss: Kenntnis genommen


Text der Anfrage:

 

  1. Ein erfolgreiches Konzept zur Baulogistik für die Sanierungsarbeiten am Römisch-Germanischen Museum ist nur möglich, wenn die benachbarten Baumaßnahmen, u. a. Historische Mitte und MiQua, als Grundlagen mit aufgenommen werden. Ist dies im Leistungspaket enthalten oder beinhaltet das zu erstellende Konzept möglicherweise sogar die Logistik für die benachbarten Projekte?
  2. Zur Baulogistik für das Römisch-Germanische Museum wurden bereits vor mehreren Jahren Angebote eingeholt, da es sich um ein zentrales Leistungsbild handelt. Warum sind nicht zwischenzeitlich Aufträge vergeben worden?
  3. Die Decke der Dombauhütte ist undicht, das ist seit mindestens 15 Jahren bekannt. Mehrfach wurde dort ausgebessert, die Bereiche sind seitdem provisorisch abgedeckt. Auch existieren seit Jahren Vorschläge und Konzepte, um die Schäden auszubessern. Warum soll dieser Sachstand nun zu Mehrkosten führen. Gleiches gilt für die aus dem gleichen Grund angemeldeten Mehrkosten für die Historische Mitte. Welche Leistungen wurden insoweit bei den beiden Projekten jeweils als neu identifiziert?
  4. Die Abdichtungsmaßnahmen gehören zu den vorzuziehenden Arbeiten. Fallen darunter noch weitere Leistungen und - falls ja - welche?
  5. Warum wurde der BIM-Manager separat beauftragt? Üblicherweise ist dieses Leistungsbild doch Bestandteil der Generalplanung.

 

Antwort der Verwaltung:

 

Zu 1.)

Im Leistungsbild des Baulogistikers ist die Abstimmung mit den angrenzenden Baumaßnahmen ein zentrales Thema. Ein gemeinsames Baulogistikunternehmen mit anderen Projekten ist nicht beauftragt. Die Leistung muss nicht zwingend in einer Hand liegen. Zur Abstimmung eines reibungslosen Ablaufes der Bauprozesse finden regelmäßige Termine mit den Verantwortlichen von Baumaßnahmen in der Innenstadt im Rahmen von Stadtbau im Quartier/ Domumfeld statt.

 

Zu 2.)

Angebote zur Baulogistik speziell für das Projekt Generalsanierung Römisch-Germanisches Museum (RGM) wurden zu einem früheren Zeitpunkt nicht eingeholt.

 

Zu 3.)

Die Maßnahmen für den Bereich der Dombauhütte wurden später, nach der Kostenprognose aus 2015, dem Projekt Sanierung RGM zugeordnet. Der Baupreisindex, Erkenntnisse durch Bauteiluntersuchungen und das darauf aufbauende Planungskonzept werden Einfluss auf die zu erwartende Kostenfortschreibung des Gesamtprojektes Generalsanierung Römisch-Germanisches Museum und auf die Maßnahmen im Bereich der Dombauhütte haben.

 

Das Baufeld der Historischen Mitte Köln wird von der hier angesprochenen Problematik nicht tangiert. Insofern sind weder Kosten noch Mehrkosten hierfür in der vertieften Kostenschätzung enthalten.

 

Zu 4.)

Alle Maßnahmen, die für die Erneuerung der Abdichtung notwendig sind, wie die Platzentwässerung und das Verlegen des Plattenbelags oberhalb der Abdichtung, gehören zu den vorzuziehenden Arbeiten.

 

Zu 5.)

Dazu gibt es keinen Standard. Der BIM-Manager vertritt in diesem Fall die die Stadt Köln und überprüft die Leistung der BIM-Gesamtkoordination, die dem Generalplaner obliegt. Der BIM-Manager hat im Projekt RGM eine qualitätssichernde Funktion.

Text der Anfrage:

 

  1. Ein erfolgreiches Konzept zur Baulogistik für die Sanierungsarbeiten am Römisch-Germanischen Museum ist nur möglich, wenn die benachbarten Baumaßnahmen, u. a. Historische Mitte und MiQua, als Grundlagen mit aufgenommen werden. Ist dies im Leistungspaket enthalten oder beinhaltet das zu erstellende Konzept möglicherweise sogar die Logistik für die benachbarten Projekte?
  2. Zur Baulogistik für das Römisch-Germanische Museum wurden bereits vor mehreren Jahren Angebote eingeholt, da es sich um ein zentrales Leistungsbild handelt. Warum sind nicht zwischenzeitlich Aufträge vergeben worden?
  3. Die Decke der Dombauhütte ist undicht, das ist seit mindestens 15 Jahren bekannt. Mehrfach wurde dort ausgebessert, die Bereiche sind seitdem provisorisch abgedeckt. Auch existieren seit Jahren Vorschläge und Konzepte, um die Schäden auszubessern. Warum soll dieser Sachstand nun zu Mehrkosten führen. Gleiches gilt für die aus dem gleichen Grund angemeldeten Mehrkosten für die Historische Mitte. Welche Leistungen wurden insoweit bei den beiden Projekten jeweils als neu identifiziert?
  4. Die Abdichtungsmaßnahmen gehören zu den vorzuziehenden Arbeiten. Fallen darunter noch weitere Leistungen und - falls ja - welche?
  5. Warum wurde der BIM-Manager separat beauftragt? Üblicherweise ist dieses Leistungsbild doch Bestandteil der Generalplanung.

 

Antwort der Verwaltung:

 

Zu 1.)

Im Leistungsbild des Baulogistikers ist die Abstimmung mit den angrenzenden Baumaßnahmen ein zentrales Thema. Ein gemeinsames Baulogistikunternehmen mit anderen Projekten ist nicht beauftragt. Die Leistung muss nicht zwingend in einer Hand liegen. Zur Abstimmung eines reibungslosen Ablaufes der Bauprozesse finden regelmäßige Termine mit den Verantwortlichen von Baumaßnahmen in der Innenstadt im Rahmen von Stadtbau im Quartier/ Domumfeld statt.

 

Zu 2.)

Angebote zur Baulogistik speziell für das Projekt Generalsanierung Römisch-Germanisches Museum (RGM) wurden zu einem früheren Zeitpunkt nicht eingeholt.

 

Zu 3.)

Die Maßnahmen für den Bereich der Dombauhütte wurden später, nach der Kostenprognose aus 2015, dem Projekt Sanierung RGM zugeordnet. Der Baupreisindex, Erkenntnisse durch Bauteiluntersuchungen und das darauf aufbauende Planungskonzept werden Einfluss auf die zu erwartende Kostenfortschreibung des Gesamtprojektes Generalsanierung Römisch-Germanisches Museum und auf die Maßnahmen im Bereich der Dombauhütte haben.

 

Das Baufeld der Historischen Mitte Köln wird von der hier angesprochenen Problematik nicht tangiert. Insofern sind weder Kosten noch Mehrkosten hierfür in der vertieften Kostenschätzung enthalten.

 

Zu 4.)

Alle Maßnahmen, die für die Erneuerung der Abdichtung notwendig sind, wie die Platzentwässerung und das Verlegen des Plattenbelags oberhalb der Abdichtung, gehören zu den vorzuziehenden Arbeiten.

 

Zu 5.)

Dazu gibt es keinen Standard. Der BIM-Manager vertritt in diesem Fall die die Stadt Köln und überprüft die Leistung der BIM-Gesamtkoordination, die dem Generalplaner obliegt. Der BIM-Manager hat im Projekt RGM eine qualitätssichernde Funktion.