Rehabilitation der Katharina Henot und anderer Opfer von Hexenprozessen in Köln


Beschluss: geändert beschlossen


Herr Granitzka lässt zunächst über die mündlichen Ergänzungsanträge der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen abstimmen:

a)

ergänzter Beschluss:

Der Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales empfiehlt dem Rat die Annahme des folgenden Beschlussvorschlages:

Der Rat der Stadt Köln folgt dem Votum des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden und bedankt sich bei den Petenten für ihre Eingabe und ihr Engagement für eine Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse.

Durch die von der Stadt Köln umgesetzten Maßnahmen zur Ehrung und zum Andenken an Katharina Henoth hat der Rat der Stadt Köln das ihm Mögliche getan, um eine moralische und sozialethische Rehabilitation auszudrücken. Der Rat der Stadt Köln bekräftigt erneut diese Rehabilitierung und verurteilt die seinerzeit vollstreckten Hinrichtungen. Der Rat nimmt die Anregung der Petenten zum Anlass, sich ausdrücklich gegen jegliche Missachtung der Menschenwürde und Menschenrechte, ganz unabhängig von Ideologie oder Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Nationalität auszusprechen.

Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt


 

b)

ergänzter Beschluss:

Der Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales empfiehlt dem Rat die Annahme des folgenden Beschlussvorschlages:

Der Rat der Stadt Köln folgt dem Votum des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden und bedankt sich bei den Petenten für ihre Eingabe und ihr Engagement für eine Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse.

Durch die von der Stadt Köln umgesetzten Maßnahmen zur Ehrung und zum Andenken an Katharina Henoth hat der Rat der Stadt Köln das ihm Mögliche getan, um eine moralische und sozialethische Rehabilitation auszudrücken. Der Rat der Stadt Köln bekräftigt erneut diese Rehabilitierung und verurteilt die seinerzeit vollstreckten Hinrichtungen. Der Rat nimmt die Anregung der Petenten zum Anlass, sich ausdrücklich gegen jegliche Missachtung der Menschenwürde und Menschenrechte, ganz unabhängig von Ideologie oder Religion, Hautfarbe oder Nationalität auszusprechen und bittet das Erzbistum Köln, dies ebenfalls zu tun.

 

Frau Manderla merkt an, dass das Erzbistum Köln sich bereits vor langer Zeit von jeglichem Unrecht dieser Art distanziert und sich öffentlich für die im Rahmen der Hexenprozesse vollstreckten Hinrichtungen entschuldigt habe.
Einem um diesen Zusatz ergänzten Beschluss würde die CDU-Fraktion daher nicht zustimmen.

Abstimmungsergebnis:

mehrheitlich, gegen die Stimmen der Fraktionen CDU und Pro Köln, bei Enthaltung der FDP-Fraktion, zugestimmt

Herr Granitzka fasst zusammen und bittet um Abstimmung.

geänderter Beschluss:

Der Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales empfiehlt dem Rat die Annahme des folgenden Beschlussvorschlages:

Der Rat der Stadt Köln folgt dem Votum des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden und bedankt sich bei den Petenten für ihre Eingabe und ihr Engagement für eine Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse.

Durch die von der Stadt Köln umgesetzten Maßnahmen zur Ehrung und zum Andenken an Katharina Henoth hat der Rat der Stadt Köln das ihm Mögliche getan, um eine moralische und sozialethische Rehabilitation auszudrücken. Der Rat der Stadt Köln bekräftigt erneut diese Rehabilitierung und verurteilt die seinerzeit vollstreckten Hinrichtungen. Der Rat nimmt die Anregung der Petenten zum Anlass, sich ausdrücklich gegen jegliche Missachtung der Menschenwürde und Menschenrechte, ganz unabhängig von Ideologie oder Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Nationalität auszusprechen und bittet das Erbistum Köln, dies ebenfalls zu tun.

Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

 




Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

Beschluss: geändert beschlossen


Beschluss:

Der Ausschuss Kunst und Kultur folgt dem geänderten Beschluss des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales und empfiehlt dem Rat die Annahme folgenden Beschlusses:

Der Rat der Stadt Köln folgt dem Votum des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden und bedankt sich bei den Petenten für ihre Eingabe und ihr Engagement für eine Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse.

Durch die von der Stadt Köln umgesetzten Maßnahmen zur Ehrung und zum Andenken an Katharina Henoth hat der Rat der Stadt Köln das ihm Mögliche getan, um eine moralische und sozialethische Rehabilitation auszudrücken. Der Rat der Stadt Köln bekräftigt erneut diese Rehabilitierung und verurteilt die seinerzeit vollstreckten Hinrichtungen. Der Rat nimmt die Anregung der Petenten zum Anlass, sich ausdrücklich gegen jegliche Missachtung der Menschenwürde und Menschenrechte, ganz unabhängig von Ideologie oder Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Nationalität auszusprechen und bittet das Erzbistum Köln, dies ebenfalls zu tun.

Abstimmungsergebnis:

einstimmig zugestimmt

 


Beschluss: geändert beschlossen


Beschlüsse:

 

I. Beschluss gemäß mündlichem Änderungsantrag von Ratsmitglied Granitzka:

 

Der Rat beschließt, folgende Ergänzung aus dem Beschlusstext zu nehmen:

 

“…und bittet das Erzbistum Köln, dies ebenfalls zu tun.“

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

Mehrheitlich gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion pro Köln sowie gegen die Stimme von Ratsmitglied Klaus Hoffmann (Freie Wähler Köln) bei Stimmenthaltung der FDP-Fraktion abgelehnt.

 

 

 

II. Beschluss gemäß Empfehlung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales aus seiner Sitzung am 18.06.2012:

 

Der Rat der Stadt Köln folgt dem Votum des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden und bedankt sich bei den Petenten für ihre Eingabe und ihr Engagement für eine Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse.

 

Durch die von der Stadt Köln umgesetzten Maßnahmen zur Ehrung und zum Andenken an Katharina Henoth hat der Rat der Stadt Köln das ihm Mögliche getan, um eine moralische und sozialethische Rehabilitation auszudrücken. Der Rat der Stadt Köln bekräftigt erneut diese Rehabilitierung und verurteilt die seinerzeit vollstreckten Hinrichtungen. Der Rat nimmt die Anregung der Petenten zum Anlass, sich ausdrücklich gegen jegliche Missachtung der Menschenwürde und Menschenrechte, ganz unabhängig von Ideologie oder Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Nationalität auszusprechen und bittet das Erbistum Köln, dies ebenfalls zu tun.



Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt.