Flüchtlingsheime ans Netz!


Beschluss: zurückgestellt


Beschluss:

Der Ausschuss Soziales und Senioren beschließt folgenden Prüfauftrag an die Verwaltung:

 

1.      Der Ausschuss Soziales und Senioren bittet die Verwaltung um eine Stellungnahme unter welchen Bedingungen der Freifunk rechtlich einwandfrei in den Flüchtlingsheimen eingesetzt werden könne?

2.      Unter welchen Bedingungen könnten die Hot Spots von Net Cologne in den Flüchtlingsheimen eingesetzt werden?

3.      Welche grundsätzlichen technischen Detaillies sind bei der Einrichtung von Flüchtlingsheimen an das Netz zu beachten?




Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt

Beschluss: zurückgestellt


Der Antrag wird in die nächste Sitzung verschoben.




Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt

Beschluss: geändert beschlossen


 

Ersetzungsantrag der SPD Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

 

Beschluss:

 

 

 

1)    Die Stadtverwaltung wird beauftragt darzustellen, wie eine Versorgung nach Variante C – „Sponsorenmodell im Haus“ bzw. nach Variante B sukzessive erfolgen und wie die notwendige Finanzierung gesichert werden kann.
Wir bitten den UA IuK des AVR, sich vor Beschlussfassung mit der Vorlage zu befassen.

 

2)    Als Sofortmaßnahme sollen alle Gebäude, in denen Flüchtlinge untergebracht sind, netzwerkmäßig durch die NC erschlossen und (in Absprache zwischen NC und Freifunk) zunächst von außen mit einer ersten Antenne WLAN-technisch versorgt werden.

 

3)    Zukünftig soll bei der Planung weiterer neuer Unterkünfte die Ausstattung mit Internetanbindung sofort mit eingeplant werden.

 

4)    Es soll gewährleistet sein, dass die Anonymität der Flüchtlinge bei der Nutzung gewährt bleibt.

 

Die nachfolgend aufgeführte Variante B wird zusätzlich als Prüfauftrag beschlossen.

 

Variante B - städtisches WLAN

Die Stadt Köln betreibt in den Verwaltungsgebäuden eine portalbasierte WLAN-Lösung, welche der aktuellen und der absehbaren Rechtslage konform ist.

Die Antennen werden auf einem zentralen Controller zusammengeführt und von dort aus mittels einer Festverbindung auf ein Portal eines Providers geführt. Die Authentifizierung erfolgt auf dem Portal des Providers.

Diese Lösung ist neben den Kosten für die Antennen, Controller und Inhouseverkabelung mit weiteren Kosten für die Anbindung an den Provider, die Portallösung als auch Kosten pro authentifiziertem Benutzer verbunden.

Eine gesonderte Registrierung der Nutzer auf Basis des städtischen Netzwerkes ist unabdingbar notwendig und muss entsprechend mit einer erstmaligen Anmeldung und der Anerkennung der Nutzerbedingungen verbunden werden.

Grobkostenkalkulation pro Standort:

Verkabelung:                                       einmalig 13.800,00 Euro

Aktive Netzwerktechnik:                     einmalig 2.000,00 Euro

WLAN Access Points (5 Stück)         einmalig 5.000,00 Euro inkl. Montage

WLAN-Portallösung                            einmalig 2.500,00 Euro

Provideranbindung                              monatlich 50,00 Euro

Summe: 23.300,00 Euro einmalig und 50,00 Euro monatlich.

Bei 20 Wohnheimen entspricht dieses 466.000,00 Euro einmalig und 12.000,00 Euro im Jahr.



 




Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt