Benennung von Straßen und Plätzen innerhalb Kölns - Vorschlag der StadtAG Lesben, Schwule und Transgender sowie des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden


Beschluss: Kenntnis genommen


Die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender hat in ihrer Sitzung am 23.11.2015 einstimmig vorgeschlagen, dass zentrale Straßen und Plätze nach Frauen benannt werden sollen, „die sich vor allem durch ihre Frauensolidarität und / oder den Bruch mit der herkömmlichen Geschlechterrolle auszeichnen.“ Dieser Vorschlag wurde an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden verwiesen.

 

Dieser hat in seiner Sitzung am 08.03.2016 einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

 

„Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden schließt sich dem Vorschlag der StadtAG Lesben, Schwule und Transgender an und bittet die zuständigen Bezirksvertretungen, diesen zukünftig bei Benennungen von Straßen und Plätzen zu berücksichtigen.“

 

Gemäß § 2 Ziffer 6.1 der Zuständigkeitsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen, sind für die Benennung und Umbenennung öffentlicher Einrichtungen des Bezirks (Straßen, Wege, Plätze, Schulen, Friedhöfe, Bäder u.a.) mit im Wesentlichen bezirklicher Bedeutung die Bezirksvertretungen zuständig. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Zentralen Namensarchiv unter Berücksichtigung der vom Rat beschlossenen Richtlinien zur Namensgebung von Straßen und Plätzen.

 

Aufgrund dessen werden die Beschlüsse der StadtAG und des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden den zuständigen Bezirksvertretungen mit der Bitte zur Kenntnis gegeben, diesen Vorschlag bei zukünftigen Benennungen zu berücksichtigen.

 

Beschluss: Kenntnis genommen


Die Bezirksvertretung Rodenkirchen nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

 

Beschluss: Kenntnis genommen

Beschluss: Kenntnis genommen