Einrichtung eines stadtweiten Fahrradverleihsystems (KVB-Rad)


Beschluss: ungeändert beschlossen


1. Beschluss (mündlicher Änderungsantrag der Fraktion Die Linke):

 

Ziff. 3 wird wie folgt ergänzt:

 

In der Flexzone wird alle 50 m je ein Kfz-Stellplatz in ein Abstellplatz für Fahrradparken umgewandelt.

 

Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich abgelehnt gegen die Fraktion Die Linke

 

 

 

 

2. Beschluss:

 

1.   Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) mit Wirkung ab dem 01.01.2020 mit dem Betrieb des Fahrradverleihsystems „KVB-Rad“ zu betrauen.

 

2.   Die KVB soll nach Ablauf des laufenden Vertrages (April 2020) das System auf das gesamte Stadtgebiet erweitern. Hierzu soll die KVB AG eine Ausschreibung für 3.000 Fahrräder veranlassen zzgl. einer Option für weitere 300 eBikes. Um eine möglichst hohe Verfügbarkeit zu erzielen, ist das Stadtgebiet dabei in eine „Flexzone“ (Kernstadt) und eine „Standortzone“ (Außenbereich) zu gliedern. Zu Beginn sind mindestens 1.000 dieser Fahrräder in regelmäßigen Intervallen auf die Standorte im Außenbereich zu verteilen, so dass täglich Angebote zur Verfügung stehen.

 

3.   Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Ausweisung der Flächen zur Einrichtung und Kennzeichnung von „virtuellen“ Fahrradstationen für die „Standortzone“ zum Start des erweiterten Angebots. Für jeden dieser Standorte soll die Integration von Lade- und Abstellanlagen für eBikes und ggf. Radständer für private Räder geprüft werden. Die Standorte in den Außenbereichen werden mit den Bezirksvertretungen abgestimmt.

 

4.   Wie bisher soll auch künftig eine Integration in den VRS-Tarif erfolgen, um das intermodale Angebot zu stärken.

 

5.   Nach Umsetzung wird der hierfür erforderliche Aufwand nach den Mechanismen der beabsichtigten Direktvergabe an die KVB ausgeglichen.

 

 

 

 

 




Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt